Fortbildung für Personal aus pädagogischen Arbeitsfeldern Pädagogischer Alltag ist vielfach geprägt von anspruchsvollen Situationen, die uns auf unterschiedliche Weise fordern oder auch herausfordern. Hier ein schräger Ton, dort eine kleine oder größere Stichelei oder handfeste Provokation. Erziehung ist in einer von Veränderung geprägten Welt vor neue Aufgaben gestellt. Weder autoritär noch anti-autoritär als Erziehende/r auftreten wollen- wo ist die Grenze? Provozierende, aggressive Situationen erzeugen u. U. beim Erziehenden selbst Gefühle von Hilflosigkeit oder Unsicherheit und hinterlassen Fragen wie: „Wann ist das Maß voll? An welcher Stelle schreite ich ein? Wie bleibe ich selber angemessen ruhig und konstruktiv? Erziehung im Umgang mit Aggressionen beginnt sehr früh im Kindesalter. Aggressionen sind ein wichtiger Bestandteil für eine gesunde Identitätsentwicklung. Wo aber ist die Grenze zwischen förderlichen Aggressionen und Zerstörung? Wie kann ein konstruktiver Umgang im Alltag damit gestaltet werden? Inhalte sind u. a. - Was sind Aggressionen und was bedeuten sie bei kleinen und heranwachsenden Kindern und später bei Jugendlichen? - Wie können wir die unterschiedlichen Ausdrucksformen von Aggressionen verstehen lernen und ihnen konstruktiv im Sinne der Entwicklungsförderung begegnen? - Beispiele für die Anwendung und Umsetzung von „Wut-Weg-Spielen“ - Rückenstärkung für pädagogisches Personal, um im Alltag verantwortlich, eindeutig und mutig mit Aggressionen von Kindern umzugehen - Transferwege in den Alltag: wie kann das Erlernte in den Berufsalltag konkret übertragen werden? Auch als Teamfortbildung buchbar.
Die Kindertagespflege ist ein wichtiger Bestandteil der Betreuungslandschaft für Kinder von 0 bis einschließlich 13 Jahren. Die Stärken der Kindertagespflege liegen in der familiennahen und flexiblen Betreuung insbesondere von Kindern unter 3 Jahren. Diese Veranstaltung für angehende Kindertagespflegepersonen bietet die Gelegenheit, sich über ein sehr vielfältiges und verantwortungsvolles Aufgabenfeld zu informieren. Der 160 Unterrichtsstunden umfassende Kurs „Qualifizierung in der Kindertagespflege“ wird inhaltlich vorgestellt. Dieser entspricht den gesetzlichen Anforderungen und der Satzung des Landkreises Vechta und ist Voraussetzung für die Erteilung der Kindertagespflegeerlaubnis durch das Jugendamt. Inhaltlich orientiert sich der Kurs an dem bundesweit anerkannten DJI-Curriculum „Qualifizierung in der Kindertagespflege“ und der Qualifizierungs- und Prüfungsordnung des „Bundesverbandes für Kindertagespflege e.V.“.
Ein Elterngespräch ist die unverzichtbare Gelegenheit, miteinander die wichtigsten Dinge, die das Kind betreffen, zu besprechen. Gespräche brauchen einen roten Faden, an dem sich alle orientieren können. Dies gilt sowohl für einfache als auch für herausfordernde Gespräche zwischen pädagogischen Fachkräften und den Eltern. Inhalte: - Formen und Ziele von Elterngesprächen - Unser roter Faden für Elterngespräche - Eltern mit ins Boot holen: Wie gelingt die Kooperation zwischen Eltern und Kita? - Schwierige Gespräche führen - Fragetechniken, die das Gespräch unterstützen - Praxistransfer; auf Wunsch Fallbesprechung Auch als Teamfortbildung buchbar.
Frühe Förderung – Entwicklungsschritte von 0 -6 Jahren kennen und verstehen Die ersten Lebensjahre sind für die körperliche, geistige aber auch emotional-soziale Entwicklung eines Kindes entscheidend. Wie sehen die ‚Meilensteine‘ einer solchen kindlichen Entwicklung aus? Was deutet auf mögliche Entwicklungsverzögerungen hin? Wie kann die Entwicklung von Kindern bis zum Schulalter positiv gefördert werden ohne diese zu überfordern? Diese und ähnliche Fragen stehen im Mittelpunkt dieser Fortbildung für Kindertagespflegepersonen. Anmeldungen bei Familienzentrum David; Alexandra Nee 04961/7088
Das Leben in der Kinderbetreuung ist voller Freude, aber auch von vielen Herausforderungen geprägt. Zwischen der liebevollen Betreuung der Kinder, der Organisation des Alltags und den zahlreichen unvorhergesehenen Momenten bleibt oft wenig Raum für die eigene mentale Gesundheit. In diesem Kurs wird fundiertes Hintergrundwissen mit alltagstauglichen Übungen kombiniert durch die die Teilnehmenden ihre mentale Gesundheit stärken und erhalten können.
Unsere Gedanken und Worte prägen nicht nur unsere eigene Wahrnehmung - sie beeinflussen auch unser Handeln, unsere Ausstrahlung und den Umgang mit anderen. In der Kindertagespflege ist eine wertschätzende, zugewandte Haltung ein zentrales Element für gelingende Beziehungen - sowohl zu Kindern als auch zu Eltern und Kolleg*innen. In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit der Kraft positiver Gedanken und einer bewusst achtsamen Sprache. Sie lernen, wie Sie durch innere Klarheit und gezielte Formulierungen Vertrauen stärken, schwierige Situationen deeskalieren und eine Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung schaffen können. Bitte bringen Sie eine Isomatte und bei Bedarf eine Decke mit. in Kooperation mit dem KTP-Verein, Nichtmitglieder bez. vor Ort 10,-€ an Beauftragten vom Verein Anmeldung über VHS CLP
Anmeldung: per Telefon (05491 906390) ab Donnerstag, 08.01.2026, ab 14:00 Uhr und an den darauf folgenden Tagen zu den bekannten KTP-Sprechzeiten Der Alltag von Kindertagespflegepersonen und Kindern ist oft von Reizen, Anforderungen und Leistungsdruck geprägt. Dieser Abend soll Euch eine kleine Oase der Auszeit und des Durchatmens bringen. Klänge und Atemübungen können dabei die innere Ruhe und Achtsamkeit unterstützen. In dieser Fortbildung erlebt Ihr wie Klangmomente, eine ruhige Umgebung und Atemübungen auf den Herzschlag und das innere Wohlbefinden wirken. Nehmt Inspirationen mit, wie Ihr im Alltag mit Tageskindern zur Ruhe kommt, um Entschleunigung zu fördern, Bindung zu stärken und das Wohlbefinden der Kinder sowie die eigene Resilienz zu unterstützen. (Modul 12, 14) Mitzubringen: Bequeme Kleidung, Socken und eine Decke ACHTUNG: Wir weisen auf eine frühzeitige Abmeldung (mind. 3 Werktage vor Kursbeginn) hin. Bei verspäteten Absagen (ohne AU) und Nichterscheinen erheben wir eine Verwaltungsgebühr von 10,- Euro. Bei kostenpflichtigen Fortbildungen wird die Kursgebühr zusätzlich berechnet.
Kleine Kinder zu betreuen, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu fördern, kann eine sehr schöne und erfüllende Aufgabe sein. Kindertagespflegepersonen sind wichtige Bezugspersonen für Kinder. Sie übernehmen eine große Verantwortung und begleiten die Kinder in einer sensiblen Phase ihres Lebens. Es handelt sich oft um kleine Kinder von Eltern, die berufstätig, in Ausbildung oder auf Arbeitsuche sind. Die Kinder werden in geschwisterähnlichen Kleingruppen betreut und ihrem individuellen Rhythmus folgend gefördert. Die Kindertagespflege ist eine anspruchsvolle Tätigkeit mit einem gesetzlichen Auftrag, der die Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes umfasst und die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung der zu betreuenden Kinder einbezieht. Der 160 Unterrichtsstunden umfassende Qualifizierungskurs für Kindertagespflege¬personen und Kinderfrauen entspricht den gesetzlichen Anforderungen und den Richtlinien des Landkreises Vechta und ist Voraussetzung für die Erteilung der Kindertagespflegeerlaubnis durch das Jugendamt. Inhaltlich orientiert sich der Kurs an dem bundesweit anerkannten DJI-Curriculum „Qualifizierung in der Kindertagespflege“ und der Qualifizierungs- und Prüfungsordnung des „Bundesverbandes für Kindertagespflege e.V.“ Die TeilnehmerInnen erhalten nach erfolgreichem Abschluss ein bundesweit anerkanntes Kurszertifikat. Für Teilnehmer/Innen aus den Kommunen Damme, Holdorf, Steinfeld und Neuenkirchen-Vörden ist der Kurs kostenfrei. Weitere Infos erhalten Sie in der Geschäftsstelle.
Anmeldung: per Telefon (05491 906390) ab Donnerstag, 08.01.2026, ab 14:00 Uhr und an den darauf folgenden Tagen zu den bekannten KTP-Sprechzeiten Im Kleinkindalter kommt es oft vor, dass Kinder beißen. Dieses Verhalten kann verschiedene Ursachen haben, die eng mit der emotionalen und sozialen Entwicklung des Kindes verknüpft sind. In dieser Fortbildung besprechen wir, wie Tagesmütter dieses Verhalten einordnen und darauf reagieren können. Entscheidend ist es, frühzeitig Signale zu erkennen, passende Grenzsetzungen zu setzen und liebevoll zu unterstützen. Die Teilnehmenden erhalten Hinweise zur kindgerechten Gesprächsführung, zur Gestaltung sicherer Spielumgebungen und zu alternativen Ausdrucksformen für Impulsivität. Zusammen diskutieren wir, welche Strategien helfen, das Beißen zu reduzieren. (Modul 9, 15) ACHTUNG: Wir weisen auf eine frühzeitige Abmeldung (mind. 3 Werktage vor Kursbeginn) hin. Bei verspäteten Absagen (ohne AU) und Nichterscheinen erheben wir eine Verwaltungsgebühr von 10,- Euro. Bei kostenpflichtigen Fortbildungen wird die Kursgebühr zusätzlich berechnet.
Stress gehört zum Leben und lässt sich nicht vermeiden. Dabei sind stressauslösende Faktoren und der Umgang damit sehr individuell. In diesem Seminar wird es darum gehen, wie wir Stress bewusst begegnen und (auch in schwierigen Zeiten) gut für uns selbst sorgen können. Wertvolle Ansätze hierfür kommen aus der positiven Psychologie, die sich auf das Verständnis und die Förderung von Wohlbefinden konzentriert. Ebenso hilfreich ist das Konzept der Achtsamkeit. Neben fundierten Informationen werden zahlreiche praktische Übungen und Anregungen, die sich in den Alltag integrieren lassen, wesentlicher Bestandteil des Tages sein. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.
Wir gehen gemeinsam in den Wald, um ihn mit all unseren Sinnen zu erfahren und um zu schauen was ihr mit euren kleinen "Waldgeistern" im Wald so entdecken könnt. Sehen, hören, riechen, fühlen und vielleicht auch schmecken? Lasst euch überraschen.
Als Kindertagespflegeperson möchte ich mit den vielen Herausforderungen, im Umgang mit den mir anvertrauten Kindern, verantwortungsvoll umgehen. Insbesondere wenn mehrere Kinder betreut werden, ist es wichtig, die Grundbedürfnisse der einzelnen Kinder zu sehen. Eine Hilfe, damit sich das Kind bei mir wohl fühlt, ist der „Kess-erziehen“ Kurs. Kess-erziehen wurde als Trainingsprogramm für Eltern entwickelt, aber auch Kindertagespflegepersonen profitieren davon. Es möchte dem Kind auf seinem Weg Selbstvertrauen vermitteln durch Ermutigung und verantwortungsvolle Einbeziehung in die Gemeinschaft. In dem Kurskonzept, welches auf Kinder im Alter zwischen 3 und 10 Jahren abzielt, werden Ihnen Strategien vermittelt, aus beginnenden Eskalationen auszusteigen und Konflikte mit den Kindern gemeinsam anzugehen und zu lösen. In dieser Fortbildung wollen wir Kindertagespflegepersonen das Kess-Programm vorstellen und die Einheiten mit Blick auf die Betreuungsaufgabe in der Kindertagespflege durchführen. Wir bieten hier eine Fortbildung zur Förderung der eigenen pädagogischen Kompetenz auch im Hinblick auf eine gute Erziehungspartnerschaft mit den Eltern. Der Kurs umfasst mehrere Einheiten mit folgenden Inhalten: - Soziale Grundbedürfnisse des Kindes achten - Verhaltensweisen verstehen und angemessen reagieren - Kinder ermutigen - Konflikte entschärfen - Probleme lösen - Selbstständigkeit fördern - Kooperation entwickeln. Das Ziel des Kurses ist es, Sie dabei zu unterstützen, partnerschaftlich mit den Kindern umzugehen und dabei konsequent Grenzen zu setzen. Das Arbeitshandbuch ist nicht in der Gebühr enthalten und kann für 9,50 € erworben werden.
Die Bedürfnisorientierung ist eine Haltung und kein Konzept. Bedürfnisorientiert mit Kindern zusammen zu sein bedeutet, sich auf eine Reflexionsprozess einzulassen, bei dem nicht nur die Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen der Kinder im Fokus stehen, sondern auch die der Fachkräfte selbst. Inhalte dieses Seminares: - Konzept der Bedürfnisorientierung - Abgrenzung von Bedürfnissen und Wünschen - Auswirkungen von Strafen, Konsequenzen und Bedürfnisverhinderung - Herausfordernde Alltagssituation und mögliche Lösungsansätze Auch als Teamfortbildung buchbar.
Backen mit U3 Kindern ist eine besondere Herausforderung, denn zwischen Kleckern und Schleckern soll ein leckeres Backwerk entstehen an dem sich auch das jüngste Kind beteiligen kann. Dafür braucht es nicht nur Geduld und Augen die überall sind, sondern auch Rezeptideen. An diesem Vormittag werden einfache, für Kleinkinder geeignete Rezepte praktisch ausprobiert. Kosten und Teilnehmende Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Hildesheim, Amt für Familie, Fachberatung Kindertagespflege statt. Für im Landkreis Hildesheim tätige Kindertagespflegepersonen ist die Teilnahme kostenlos. Für andere Teilnehmende beträgt die Teilnahmegebühr 80€. Bitte teilen Sie uns dieses bei der Anmeldung im Feld "Bemerkungen" mit. Ihre Ansprechpartnerin: Franziska Schendel Pädagogische Mitarbeiterin schendel@keb-hi.de Tel.: 05121 20649-73
Wir machen einen kleinen Kräutergang um den Sonnenhof und finden wilde Kräuter, die essbar sind. Wir enden in meinem wilden Garten, wo wir noch mehr wilde Kräuter, Heilpflanzen und essbare Blüten finden. Ich gehe auf Verwendung, sichere Erkennung und spannende Rezepte ein. Zur besseren Veranschaulichung und zum Genuss gibt es einen Wildkräutersnack und ein Wildkräutergetränk. Praxisorientierte Literatur stelle ich vor.
Die Natur als Spiel – und Lernraum: Projekte für kleine Entdecker -Fortbildungswürfel Unser Verhältnis zur natürlichen Umwelt ist nicht immer das Beste. Der Rückgang der Artenvielfalt, unser Ressourcenverbrauch und weitere Warnsignale zeugen davon. Gerade Kinder sind offen dafür den ‚Zauber‘ der Natur, die Schönheit und den Selbstwert sowie ihre Verbundenheit mit uns zu entdecken. Auf diesem Weg können wir Kinder pädagogisch begleiten - vom Erleben über das Verstehen zum Wertschätzen von Tieren und Pflanzen. Das Seminar zeigt neben den Grundlagen einer praktischen Umweltpädagogik vielfältige konkrete Ideen für einfach umzusetzende kleine Projekte die Kinder und Natur zusammenbringen. Inhalte: - Umweltwahrnehmung heute - Tiere, Pflanzen, Mensch und Umwelt - systemisch sehen - Ansatzpunkte einfacher Umweltaktivitäten mit Kindern in der Kindertagespflege - sehen, verstehen, schaffen, staunen, zeigen – von der Entdecker*in zum/zur Wertschätzer*in - Tipps, Ideen, Literatur Anmeldungen bei Familienzentrum St. Nikolaus 04964 959700
„Im Gleichgewicht bleiben – Selbstfürsorge als Schlüssel zur Resilienz in der Kindertagespflege Fortbildungswürfel Der Alltag in der Kindertagespflege kann sehr herausfordernd sein. Stresssituationen und ein häufig nicht planbarer Tagesablauf sind die Regel. Kindertagespflegepersonen geraten schnell in einen Kreislauf, in dem sie nur noch reagieren. Dabei kann die Freude und Zufriedenheit mit der Arbeit verschwinden. Um mit dieser Herausforderung in der Kindertagespflege besser umgehen zu können, ist es wichtig die eigenen Ressourcen zu erkennen, auf sie zurück greifen zu können und sie zu nutzen. In dieser Fortbildung werden verschiedene Strategien und Methoden aufgezeigt, um die persönlichen Ressourcen zu stärken und sie situationsbedingt abrufen zu können. So ist es möglich Stresssituationen besser zu bewältigen. Inhalte: - eigene Stärken erkennen und sie im Team einsetzen - eigene Gefühle und Bedürfnisse Alltag ernst nehmen und für sich selbst sorgen - Eigenverantwortung übernehmen - effektiver mit persönlichen Ressourcen umgehen - Gelassenheit entwickeln Anmeldungen bei Familienzentrum DRK Regenbogenland DRK Regenbogenland 04961/992231
„so wie du bist - Schüchterne Kinder achtsam begleiten Fortbildungswürfel Stille Kinder werden leicht übersehen. Warum möchten manche Kinder nicht auffallen? Müssen wir uns Sorgen machen? In der Regel verfügen Kinder über eine ganze Bandbreite von Gefühlen und zeigen diese auch. Was aber ist, wenn sie sich nicht so deutlich zum Ausdruck bringen können? Der Abend soll Kindertagespflegepersonen von Kindern im Alter von 1 – 6 Jahren Ideen und Anregungen zum Umgang mit ihren zurückhaltenden und ,schüchternen Tageskindern bieten Anmeldungen bei Familienzentrum Nordhümmling 05955 532
Frühe Förderung – Entwicklungsschritte von 0 -6 Jahren kennen und verstehen Die ersten Lebensjahre sind für die körperliche, geistige aber auch emotional-soziale Entwicklung eines Kindes entscheidend. Wie sehen die ‚Meilensteine‘ einer solchen kindlichen Entwicklung aus? Was deutet auf mögliche Entwicklungsverzögerungen hin? Wie kann die Entwicklung von Kindern bis zum Schulalter positiv gefördert werden ohne diese zu überfordern? Diese und ähnliche Fragen stehen im Mittelpunkt dieser Fortbildung für Kindertagespflegepersonen. Anmeldungen bei Familienzentrum St. Jakobus Claudia Grote: 05952/969260
Aldutismus im Kita-Alltag Adultismus beschreibt genau dieses Machtgefälle zwischen Erwachsenen und Kindern. Jeder Mensch ist in seinem Leben schon mal mit Adultismus in Berührung gekommen und hat es meist auch schon am eigenen Leib erfahren. Auch unser pädagogischer Alltag ist durch ungleiche Machtverhältnisse geprägt und manchmal fällt es uns Fachkräften schwer, diese angelernten Verhaltensmuster wieder abzulegen und sprach-sensibel mit unseren Kindern umzugehen. In diesem Seminar lernen Sie: …was Adultismus ist und welche Formen von Adultismus es gibt …welche Auswirkungen Adultismus haben kann …wie Sie Adultismus erkennen …wie Sie ihr eigenes (Sprech-)Verhalten reflektieren können …welche alternativen Sprech- und Handlungsweisen es gibt für einen sensibleren Umgang mit der eigenen Macht Auch als Teamfortbildung buchbar.
Fortbildungsveranstaltungen für Kindertagespflegepersonen "So wie du bist - Schüchterne Kinder achtsam begleiten" Stille Kinder werden leicht übersehen. Warum möchten manche Kinder nicht auffallen? Müssen wir uns Sorgen machen? In der Regel verfügen Kinder über eine ganze Bandbreite von Gefühlen und zeigen diese auch. Was aber ist, wenn sie sich nicht so deutlich zum Ausdruck bringen können?Der Abend soll Kindertagespflegepersonen von Kindern im Alter von 1 - 6Jahren Ideen und Anregungen zum Umgang mit ihren zurückhaltenden und ,schüchternen Tageskindern bieten. Um Anmeldungen im jeweiligen Familienzentrum wird gebeten. Alle Kindertagespflegepersonen sind herzlich eingeladen, die regelmäßig stattfindenden Fortbildungen zu besuchen und so zum Erhalt ihrer Pflegeerlaubnis beizutragen. Die Veranstaltungen werden vom Landkreis Emsland gefördert und sind gebührenfrei. Mit dem Besuch der Fortbildungsreihe sind Kindertagespflegepersonen nicht an ein bestimmtes Familienzentrum gebunden und können selbstverständlich an mehreren Veranstaltungen teilnehmen.
Fortbildungsveranstaltungen für Kindertagespflegepersonen "Im Gleichgewicht bleiben - Selbstfürsorge als Schlüssel zur Resilienz in der Kindertagespflege" Der Alltag in der Kindertagespflege kann sehr herausfordernd sein. Stresssituationen und ein häufig nicht planbarer Tagesablauf sind die Regel. Kindertagespflegepersonen geraten schnell in einen Kreislauf, in dem sie nur noch reagieren. Dabei kann die Freude und Zufriedenheit mit der Arbeit verschwinden.Um mit dieser Herausforderung in der Kindertagespflege besser umgehen zu können, ist es wichtig die eigenen Ressourcen zu erkennen, auf sie zurück greifen zu können und sie zu nutzen.In dieser Fortbildung werden verschiedene Strategien und Methoden aufgezeigt, um die persönlichen Ressourcen zu stärken und sie situationsbedingt abrufen zu können. So ist es möglich Stresssituationen besser zu bewältigen.Inhalte:- eigene Stärken erkennen und sie im Team einsetzen- eigene Gefühle und Bedürfnisse Alltag ernst nehmenund für sich selbst sorgen- Eigenverantwortung übernehmen- effektiver mit persönlichen Ressourcen umgehen- Gelassenheit entwickeln Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Matte oder Decke, Kissen Um Anmeldungen im jeweiligen Familienzentrum wird gebeten. Alle Kindertagespflegepersonen sind herzlich eingeladen, die regelmäßig stattfindenden Fortbildungen zu besuchen und so zum Erhalt ihrer Pflegeerlaubnis beizutragen. Die Veranstaltungen werden vom Landkreis Emsland gefördert und sind gebührenfrei. Mit dem Besuch der Fortbildungsreihe sind Kindertagespflegepersonen nicht an ein bestimmtes Familienzentrum gebunden und können selbstverständlich an mehreren Veranstaltungen teilnehmen.
Fortbildungswürfel des Landkreises Emsland für Kindertagespflege. Alle Kindertagespflegepersonen sind herzlich eingeladen, aus den regelmäßig stattfindenden Fortbildungen den Seminarinhalt auszusuchen, der Sie interessiert und voranbringt. Die Teilnahme ist kostenlos. Melden Sie sich bitte telefonisch oder persönlich im jeweiligen Familienzentrum vor Ort an.
Fortbildungswürfel des Landkreises Emsland für Kindertagespflege. Alle Kindertagespflegepersonen sind herzlich eingeladen, aus den regelmäßig stattfindenden Fortbildungen den Seminarinhalt auszusuchen, der Sie interessiert und voranbringt. Die Teilnahme ist kostenlos. Melden Sie sich bitte telefonisch oder persönlich im jeweiligen Familienzentrum vor Ort an.
Anmeldung: per Telefon (05491 906390) ab Donnerstag, 08.01.2026, ab 14:00 Uhr und an den darauf folgenden Tagen zu den bekannten KTP-Sprechzeiten Die Fortbildung Portfolio für „Faule“ wurde so gut angenommen, dass wir einen weiteren Abend anbieten. Neue Teilnehmende sind herzlich willkommen – ebenso dürfen sich KTPP anmelden, die beim ersten Teil dabei waren. Thema des Abends: Portfolioarbeit als Wertschätzung der individuellen Persönlichkeit jedes Kindes. Verfolgt nachvollziehbar und transparent dessen Entwicklung – für das Kind selbst, für die Eltern und für die Kindertagespflegeperson. (Modul 9, 12, 16) Was Sie erwartet: • Einfache Schritte, mit wenig Materialien großartige Portfolio-Ergebnisse zu erzielen • Ideenreiche Impulse, um Erinnerungen festzuhalten, die Tageskinder wertschätzen • Praxisnahe Beispiele und Austausch mit anderen Kindertagespflegepersonen Ziele: • Verständliche Grundlagen der Portfolioarbeit • Praktische Tipps zur Umsetzung im pädagogischen Alltag • Motivierende Möglichkeiten, die Entwicklung jedes Kindes sichtbar zu machen Mitzubringen: einige Fotos der Tageskinder, eigene Schere und Klebestift ACHTUNG: Wir weisen auf eine frühzeitige Abmeldung (mind. 3 Werktage vor Kursbeginn) hin. Bei verspäteten Absagen (ohne AU) und Nichterscheinen erheben wir eine Verwaltungsgebühr von 10,- Euro. Bei kostenpflichtigen Fortbildungen wird die Kursgebühr zusätzlich berechnet.
In diesem Workshop werden Märchen erzählt mit unterschiedlichen Materialien. Die Märchen werden kreativ umgesetzt und nachgespielt. Es wird gesungen, getanzt, Fingerspiele gezeigt. Das Märchen wir rundum erfasst. Märchen mobilisieren auf fantasievolle Weise schöpferische und mitfühlende Kräfte der Kinder. Märchen sind für die Sprachförderung unerlässlich, ebenso für das Erfassen sozialer Strukturen. Zudem befassen wir uns näher mit den Botschaften der Märchen und besehen uns die „Gewalt und Grausamkeit“ in den Geschichten. „Die Märchen sind die besten Botschafter ihrer Herkunftsländer, sie sind die wahren Brückenbauer und Dolmetscher zwischen den Kulturen“ (Otto Betz) Ein Vierstundenseminar, in dem die pädagogischen Fachkräfte angeleitet werden, Märchen kreativ und nachhaltig umzusetzen mit verschiedenen Hilfsmitteln, wie z.B. das Kamishibai.
Anmeldewoche vom 01. - 05.12.2025 - ab 9:00 Uhr telefonisch unter 05491 906390 Das Kamishibai wirkt wie ein kleines Fenster, das sich öffnet – und mit jedem Bild eine neue sprachliche Welt freigibt. In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden das Erzähltheater kennen und erfahren, wie es unkompliziert in den Alltag der Kindertagespflege eingebettet werden kann. Der Schwerpunkt liegt auf alltagsintegrierter Sprachbildung: Bildkarten regen zum Erzählen, Benennen und Mitdenken an und schaffen vielseitige Sprachanlässe im täglichen Miteinander. Im Praxisteil entwickeln die Teilnehmenden in Kleingruppen eigene kurze Geschichten, halten die zentralen Szenen schriftlich fest und überlegen gemeinsam, wie sie diese mit dem Kamishibai lebendig und sprachförderlich einsetzen können. (Modul 13) Mitzubringen: Buntstifte ACHTUNG: Wir weisen auf eine frühzeitige Abmeldung (mind. 3 Werktage vor Kursbeginn) hin. Bei verspäteten Absagen (ohne AU) und Nichterscheinen erheben wir eine Verwaltungsgebühr von 10,- Euro. Bei kostenpflichtigen Fortbildungen wird die Kursgebühr zusätzlich berechnet.
Unsere Eine Welt ist stärker vernetzt als je zuvor. Jeden Tag legen Konsumprodukte tausende von Kilometern zurück, um auf unseren Tellern, in unseren Wohnzimmern oder unseren Kleiderschränken zu landen. Oft bleiben die globalen Spuren in unserem privaten und beruflichen Alltag eher unbemerkt. Zu groß die Verlockung, möglichst viel möglichst günstig zu konsumieren. Es bleibt scheinbar immer weniger Zeit, sich mit dem Ursprung dieser Produkte zu befassen. Wer hat meine Jeans hergestellt? Unter welchen Bedingungen wurden die Orangen für meinen O-Saft oder der Kakao für meine Lieblingsschokolade angebaut? Und gibt es Alternativen? Mit verschiedenen aktivierenden Methoden wollen wir herausfinden, wie es gelingen kann, im pädagogischen Arbeitsalltag mit Kindern globale Spuren zu entdecken und mehr globale Achtsamkeit einzuüben und zu praktizieren. In einer praxisorientierten Werkstattphase erarbeiten wir ein Miniprojekt, was sich mit ein paar Hilfsmitteln kinderleicht in der Kita umsetzen lässt. Auch als Teamfortbildung buchbar.
Anmeldewoche vom 01. - 05.12.2025 - ab 9:00 Uhr telefonisch unter 05491 906390 In dieser Fortbildung bringen die Teilnehmenden ihre eigene Konzeption aus der Kindertagespflege mit und reflektieren, wofür sie steht und wie sie ihre Arbeit prägt. Wir schauen, warum sie mehr ist als ein Pflichtdokument: Sie zeigt Haltung, Professionalität und Begeisterung für die Arbeit mit Kindern. Die Konzeption ist ein lebendiger Prozess, der immer wieder angepasst und gelebt werden kann. Im praktischen Teil setzen wir die eigenen Konzeptionen kreativ um und entwickeln Ideen, wie sie im Alltag sichtbar und lebendig bleiben – für die eigene Arbeit und als Orientierungshilfe, die auch Eltern Einblick in die pädagogische Haltung gibt. So wird die eigene Haltung spürbar, die Konzeption erfahrbar und zu einem lebendigen Werkzeug, das den Alltag bereichert. (Modul 3) Mitzubringen: eigene Konzeption ACHTUNG: Wir weisen auf eine frühzeitige Abmeldung (mind. 3 Werktage vor Kursbeginn) hin. Bei verspäteten Absagen (ohne AU) und Nichterscheinen erheben wir eine Verwaltungsgebühr von 10,- Euro. Bei kostenpflichtigen Fortbildungen wird die Kursgebühr zusätzlich berechnet.
Fortbildung für pädagogisches Personal in Kita, Schule und der Kindertagespflege Erziehungspartnerschaft mit Eltern eingehen ist ein Spagat. Während die pädagogische Fachkraft versucht den Anliegen, Wünschen und Bedarfen des Gegenübers soweit, wie möglich entgegenzukommen, ist die Rolle als Erziehungspartner*in auch davon gekennzeichnet kritische Aspekte klar benennen zu können, um so den Eltern auch Veränderungsimpulse zu vermitteln. Die „sorgende“ wie die „Kritik äußernde“ Rolle gut und wohlwollend in Einklang zu bringen und zu wissen, wann was wie zum Einsatz kommen muss, basiert auf Erfahrung, Wissen, Austausch, Training und eigener Souveränität. Hier setzt das Fortbildungsangebot an: Wie lassen sich „sperrige Inhalte so vermitteln, dass sich mein Gegenüber als Person wertgeschätzt fühlt und der/ die Erzieher :in als kompetente, souveräne Ansprechperson wahrgenommen wird und die gemeinsame Beziehung gestärkt wird? Ziel der Veranstaltung ist es, die eigene kommunikative Kompetenz für anspruchsvolle und herausfordernde Situationen in Gesprächen zu stärken und alltagstaugliche Instrumente für Elterngespräche kennenzulernen. Inhalte sind u. a. - Grundlagen der Kommunikation im Sinne von: „Wie steuere ich erfolgreich den Gesprächsverlauf von Elterngesprächen?“ - Was kann ich tun, wenn es schwierig wird? z. B. bei unvorhersehbarer Kritik, starker emotionaler Betroffenheit, Provokationen, etc.? - Wie behalte ich den roten Faden und mein Zeitmanagement in Beratungsgesprächen im Blick? - Transferwege in den Alltag: wie sichern wir praktisch die Ergebnisse der Veranstaltung für unseren Berufsalltag?
Wenn Kinder hauen, beißen und kratzen– ganz normal?! Zum Umgang mit „aggressiven“ Kindern im Krippenalter Kleine Kinder, die andere Kinder in der Gruppe beißen, hauen, kneifen, kratzen, stellen für pädagogische Fachkräfte in Krippen mitunter eine große Herausforderung dar. Kommt es zu ernsteren Verletzungen bei einem oder mehreren Kindern in der Gruppe oder tritt das Verhalten gar häufiger auf, stellt sich schnell die Frage nach einem guten Umgang mit allen betroffenen Kindern. Beißen und vergleichbares „aggressives“ Verhalten ist entwicklungspsychologisch betrachtet kein ungewöhnliches Verhalten. Dennoch ist hier der Wunsch groß, es so schnell wie möglich zu beenden, zumal es auch von den Eltern nicht einfach hingenommen wird. Da dieses Verhalten bei Kindern zwischen 1 bis 3 Jahren häufiger vorkommt, sollten sich pädagogische Fachkräfte frühzeitig mit dieser Thematik beschäftigen und positionieren. Inhalte: - Erfahrungen mit so genanntem aggressivem Verhalten von Kleinstkindern - Erklärungen und Ursachen für Beißen und Co - Strategien im Umgang mit „aggressivem“ Verhalten - Erstellung eines Handlungsplans - Dialog mit Eltern: Was tun, wenn mein Kind gebissen wurde? Was tun, wenn mein Kind gebissen hat?