24.09.2018

CDU-Bildungspolitiker zu Gast bei der KEB Osnabrück

Thema war die Erhöhung der Grundförderung

CDU-Bildungspolitiker und Vertreter von KEB und EEB im Gespräch
Bild: Claudia Schiller
Von links nach rechts: Michael Sommer, Vorsitzender KEB im Bistum Osnabrück, Clemens Lammerskitten, MdL, Christoph Plett, MdL, Jörg Hillmer, MdL, Burkhard Jasper, MdL, Frank Buskotte, KEB Osnabrück, Frieder Marahrens, EEB Osnabrück, Annette Meyer zu Strohen, MdL, Christian Calderone, MdL

 

Am 17. September 2018 besuchten Bildungspolitiker der CDU-Landtagsfraktion die KEB-Geschäftsstelle in Osnabrück. Im Fachgespräch mit den Leitungen der EEB und KEB in Osnabrück, Frieder Marahrens und Dr. Frank Buskotte, wurden verschiedene Fragen zur Situation der Erwachsenenbildung erörtert. Zur Sprache kam dabei unter anderem die Höhe der Grundförderung durch das Land Niedersachsen. Konsens war, dass sich die Erwachsenenbildung von den drastischen Kürzungen in den 1990er Jahren nie richtig erholen konnte und eine substantielle Besserstellung dringend geboten ist; dies gilt umso mehr vor dem Hintergrund, dass die Landeseinrichtungen trotz stetig steigender Kosten und geringer werdender Ausstattung ihr Arbeitsvolumen an Unterrichtsstunden sogar gesteigert haben. Jörg Hillmer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, bekannte sich klar zur Notwendigkeit und nachgewiesenen Leistungsfähigkeit einer plural organisierten Erwachsenenbildungslandschaft. Inwiefern eine Verbesserung der ausgesprochen schwierigen finanziellen Situation der Landeseinrichtungen organisiert werden können, werde kurzfristig intensiv zu diskutieren sein, so Hillmer. Beeindruckt zeigten sich die Politiker vom vielfältigen Angebot der beiden kirchlichen Bildungsträger, die in Osnabrück seit Jahren eng zusammenarbeiten und zahlreiche Kooperationsprojekte unterhalten. Michael Sommer dankte den Abgeordneten, namentlich dem Initiator des Treffens Burkhard Jasper, für die Gelegenheit zum Austausch. Solche Anlässe und Foren gilt es zu pflegen, weil die Information von politischen Entscheidungsträgern durch Vertreter aus der Praxis unerlässlich ist für eine sachgerechte Steuerung von politischen Ressourcen.

 

Text: KEB Osnabrück

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