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  • 07.06.2019
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07.06.2019

Zugewanderte erzählen aus ihrem Herkunftsland Irak

Die KEB Oldenburg bietet Abende der interkulturellen Begegnung

 



Unter dem Titel „Zugewanderte erzählen aus ihrem Herkunftsland – der Irak“ wurden bei der KEB Oldenburg an zwei Abenden Interessierte eingeladen, das Land und die Kultur des Iraks (besser) kennenzulernen. Bereits vor Veranstaltungsbeginn gab es die Möglichkeit, mit Unterstützung seinen eigenen Namen auf Arabisch zu schreiben. Fünf Zugewanderte stellten mit Hilfe einer Präsentation den Irak vor, zeigten Fotos und Videos, erzählten eigene Erlebnisse und beantworteten Fragen. So wurde beispielsweise von den hängenden Gärten von Babylon und dem Tor der Götting Ischtar, welches im Museum in Berlin zu sehen ist, berichtet. Auch Sehenswürdigkeiten wie die Zitadelle von Erbil, eine der ältesten durchgängig bewohnten Orte der Welt und das Marschland al-Ahwar, einem UNESCO Weltkulturerbe wurden vorgestellt. Zum yezidischen Neujahrsfest wurden unter anderem folgende Fragen beantwortet: Warum feiern wir das Fest im April? Warum färben wir Eier? Warum dürfen wir im April nicht heiraten? Auch der Ablauf einer Hochzeit und die Traditionen wurden erläutert. Besonders die Größe der Hochzeit und die Tänze beeindruckten. Außerdem wurde die Sprachenvielfalt durch die unterschiedlichen Muttersprachen und die Dialekte deutlich. Ausgewählte Wörter wurden auf Arabisch sowie Kurdisch den Gästen näher gebracht. Abschließend wurden zwei typische Gerichte vorgestellt und mit Hilfe von Bildern gezeigt, wie diese gekocht werden. Untermalt wurde der Vortrag von Musik sowie dem Märchen „Der Spatz und der Dorn“. Ein Highlight war das gemeinsame Essen nach dem Vortrag. Für diesen wurde typisches Essen vorbereitet, sodass alle Gäste eingeladen wurden, nicht nur vom Irak zu hören und Bilder zu sehen, sondern diesen auch zu schmecken. Hierbei wurde noch einmal nachgefragt und sich ausgetauscht. Das Feedback der Gäste war durchweg positiv, was sich auch im Gästebuch widerspiegelte: „Wir danken von Herzen für diesen besonderen Abend, der uns Eure Heimat in Wort, Musik und wunderbaren Speisen nahe gebracht hat. Respekt für Euren Mut, uns von allem so bewegend zur erzählen.“ Und wer jetzt Lust bekommen hat, selbst ein Gericht aus dem Irak zu probieren, kann mit dem folgenden Rezept Biryani, eine Art Reissalat, kochen:

Biryani – irakischer Reissalat

·          Kartoffeln

·          Reis

·          Fadennudeln (kleine Nudeln)

·          Tiefgefrorene Gemüsemischung (Erbsen, Karotten und Mais)

·          Geröstete und gesalzene Erdnüsse

·          Mandeln

·          Rosinen

·          Sonnenblumenöl

·          Salz

·          Gemüsebrühe

·          Curry

·          Kurkuma, gemahlen

 

Zubereitung

1. Die Mandeln in kochendes Wasser legen, damit die Schale weich wird. Anschließend kann die Schale problemlos abgezogen werden.

2. Das tiefgefrorene Gemüse laut Anleitung in kochendem Wasser garen.

3. In einer Pfanne reichlich Öl erhitzen.

4. Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden, salzen und in der Pfanne anbraten/frittieren bis diese goldgelb sind.

5. Währenddessen in einem Topf Öl erhitzen. Den Reis kurz in kochendes Wasser legen und abgießen, um diesen zu waschen.

7. Die Nudeln in dem Topf mit Öl andünsten. Sie werden dabei dunkler! Den Reis hinzugeben und ebenfalls kurz andünsten. Salz und Gemüsebrühe hinzugeben. Alles verrühren und kochendes Wasser, Curry sowie Kurkuma hinzugeben. Kochen lassen bis der Reis gar ist.

8. Die Kartoffeln vom Öl abtropfen lassen, in eine große Schüssel geben.

9. In der Pfanne die Mandeln ohne Schale, die Erdnüsse  und die Rosinen rösten. Anschließend zu den Kartoffeln geben.

10. Das Gemüse abgießen. Die Karotten in kleinere Stücke schneiden und zu den Kartoffeln und Nüssen geben.

11. Abschließend die Reis-Nudel-Mischung hinzugeben, alles verrühren.

Das Gericht kann warm oder kalt serviert werden.

Guten Appetit!

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