Fachkraft für frühkindliche Sprachbildung und Sprachförderung (0–6 Jahre) Sprache ist der Schlüssel zur Welt – sie bildet die Grundlage für Bildung, soziale Teilhabe und Persönlichkeitsentwicklung. In den ersten Lebensjahren werden dafür entscheidende Weichen gestellt. Die Weiterbildung „Fachkraft für frühkindliche Sprachbildung und Sprachförderung (0–6 Jahre)“ qualifiziert pädagogische Fachkräfte umfassend, Kinder in ihrer Sprachentwicklung fachlich fundiert, alltagsintegriert und wertschätzend zu begleiten. Inhalte der Weiterbildung Die Teilnehmenden erwerben fundiertes theoretisches Wissen und praxisnahe Handlungskompetenzen zu folgenden Themen: ·Grundlagen des kindlichen Spracherwerbs und der Sprachentwicklung ·Beobachtung, Dokumentation und Diagnostik von Sprachentwicklungsprozessen ·Auffälligkeiten und Störungen des Spracherwerbs ·Sprachförderung im pädagogischen Alltag (u. a. durch Spiel, Bewegung, Musik, Literatur und Peers) ·Mehrsprachigkeit und Zweitspracherwerb ·Ganzheitliche Sprachförderkonzepte und ausgewählte Förderprogramme ·Zusammenarbeit und Kommunikation mit Eltern ·Interkulturelle Kompetenzen und vorurteilsbewusste Pädagogik ·Reflexion der eigenen Sprachkompetenz und Literacy-Arbeit ·Einsatz digitaler Medien (z. B. Basiswissen Videobearbeitung) Zielgruppe Die Weiterbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Krippen, Horten und vergleichbaren Arbeitsfeldern, die ihre Kompetenzen in der frühkindlichen Sprachbildung und Sprachförderung erweitern und professionalisieren möchten. Abschluss Die Weiterbildung umfasst 120 Unterrichtsstunden und schließt mit einer Zertifikatsprüfung ab. Voraussetzung für den Abschluss ist die aktive Teilnahme sowie eine praxisbezogene Abschlussleistung. Ihr Nutzen ·Sicherheit im Erkennen und Begleiten sprachlicher Entwicklungsprozesse ·Praxisnahe Methoden für eine alltagsintegrierte Sprachförderung ·Stärkung der eigenen professionellen Haltung und Sprachkompetenz ·Qualifizierter Nachweis durch ein anerkanntes Zertifikat
Erzieher*innen und heilpädagogische Fachkräfte, die gemeinsam in einer integrativen Gruppe arbeiten, stellen häufig erst im Arbeitsalltag fest, dass sie unterschiedliche Auffassungen über die konzeptionelle Gestaltung der Arbeit in der integrativen Kindergartenerziehung haben. Daraus ergeben sich für das Gruppenteam wie auch für den gesamten Kindergarten neue Problembereiche. Folgende Themen werden nach Absprache mit den Teilnehmer*innen im Rahmen der Reflexion aufgegriffen: Fragen der Rollenfindung, Zuständigkeiten und Aufgabenbereiche, Strukturierung des Arbeitsfeldes, Einbindung in den Gesamtkindergarten, Kontakt mit den Eltern in der integrativen Gruppe/Einzelintegration, Zusammenarbeit mit den Therapeuten, Grundsatzfragen der Integration. Der Kurs umfasst insgesamt 6 Termine, beim ersten Treffen werden die folgenden 5 Termine vereinbart.
Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass die physische und psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder insbesondere auch nach der Corona-Pandemie deutlich belastet sind. Kinder aus sozial benachteiligten Familien und aus Familien mit Migrationshintergrund erscheinen dabei von den Pandemie-Auswirkungen besonders betroffen. In den KiTas macht sich dies aktuell durch die aus Sicht der Fachkräfte stark ansteigenden herausfordernden Verhaltensweisen von Kindern bemerkbar – von aggressivem Verhalten und dem Fehlen sozio-emotionaler Basiskompetenzen bis hin zum vollständigen Rückzug der Kinder. Dies stellt die auch schon durch den Fachkräftemangel enorm belasteten KiTas vor immense Herausforderungen in der tagtäglichen pädagogischen Arbeit. Vor diesem Hintergrund möchte die landesweite Qualifizierungsinitiative des nifbe Fachkräfte dabei begleiten und unterstützen, in ihren KiTas die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder zu stärken – und zwar auf Grundlage der drei zentralen Säulen des Kinderrechte. In diesem Sinn gilt es, die Kinder in der KiTa als kompetente und selbstbestimmte Akteure bestmöglich zu schützen, zu fördern und zu beteiligen. Die bedarfs- und prozessorientierte Qualifizierung bietet dem KiTa-Teams dazu konkrete Ansatzpunkte an: Im Bereich Beteiligen geht es darum • die Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern im KiTa-Alltag zu realisieren • zum Beispiel in Schlüsselsituationen wie Essen oder Garderobe-Situationen, Schlafen oder Pflege • oder auch durch Beteiligungs-Projekte bzw. -instrumente • aktive Beteiligung und Mitbestimmung im KiTa-Alltag als Fundament für ein demokratisches und inklusives Miteinander in der KiTa von Anfang an
Beteiligen: Kinderbeteiligung entsteht nicht allein durch Methoden oder Kinderkonferenzen. Sie zeigt sich vor allem im Alltag einer Einrichtung: in Entscheidungen, die Kinder mitgestalten dürfen, in der Haltung der Fachkräfte und in den Rahmenbedingungen, die Beteiligung ermöglichen. In dieser Leitungswerkstatt richten wir den Blick auf die Rolle von Leitungskräften bei der Gestaltung einer beteiligungsfreundlichen Kultur. Denn Partizipation ist nicht nur eine Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte, sondern auch eine Führungsaufgabe. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: • Wie erkenne ich, ob Kinder in meiner Einrichtung tatsächlich beteiligt werden oder Beteiligung eher auf dem Papier stattfindet? • Welche Strukturen, Gewohnheiten und Überzeugungen fördern oder begrenzen Beteiligung im Alltag? • Wie kann ich mein Team dabei unterstützen, Kindern mehr Mitsprache und Mitgestaltung zu ermöglichen? • Welche Rolle spielen Fehlerfreundlichkeit, Vertrauen und Verantwortung für eine gelingende Beteiligungskultur? • Wie gelingt es, Beteiligung auch unter Zeitdruck, Personalmangel und organisatorischen Anforderungen im Blick zu behalten? Gemeinsam betrachten wir Praxisbeispiele aus dem Kita-Alltag, reflektieren die eigene Leitungsrolle und entwickeln Ideen, wie Beteiligung Schritt für Schritt weiterentwickelt werden kann. Die Werkstatt bietet Raum für Austausch, kollegische Reflexion und neue Perspektiven auf die Frage, wie Kinder in Einrichtungen nicht nur gehört, sondern wirksam beteiligt werden können. Ziel der Werkstatt ist es, die eigene Rolle als Leitung im Kontext von Kinderbeteiligung bewusster wahrzunehmen, Entwicklungsmöglichkeiten für die eigene Einrichtung zu erkennen und konkrete Impulse für die Praxis mitzunehmen.
Inhalt / Basis: - Theoretische Grundlagen der Montessori-Pädagogik - Wichtige Aspekte der pädagogischen Haltung - Umgang mit dem Montessori-Material - Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten mit vielen Beispielen - Praktische Übungsphase Schwerpunkte: - Vorschulpädagogik (gezielte Vorbereitung auf die Schule mit Montessori-Material) - Sprachförderung mit Montessori
Inhalte Die gemeinsame Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung gehört zum Bildungsauftrag der Kindertagesstätten in Niedersachsen. Dieser ist im Niedersächsischen Gesetz über Kindertagesstätten und Kindertagespflege (NKiTaG) verankert und zielt auf „die gleichberechtigte, inklusive gesellschaftliche Teilhabe aller Kinder“ (§ 2 Abs. 1 Satz 2 NKiTaG) und sieht die gemeinsame Förderung von Kindern mit und ohne Behinderung vor. In jeder integrativen Gruppe ist über die personelle Mindestausstattung einer Regelgruppe hinaus auch eine pädagogische Fachkraft mit heilpädagogischer Qualifikation tätig. Eine pädagogische Fachkraft, die eine zusätzliche heilpädagogische Qualifikation durch eine Weiterbildung im Umfang von mindestens 260 Unterrichtsstunden erworben hat, die hinsichtlich Zielsetzung und Inhalt den Rahmenplan für die berufsbegleitende Weiterbildung „Integrative Erziehung und Bildung in Tageseinrichtungen für Kinder im Kontext inklusiver Bildungsprozesse“ des niedersächsischen Kultusministeriums zugrunde legt, kann ebenfalls in der heilpädagogischen Förderung tätig sein. Modul 1: Entwicklung der gemeinsamen Erziehung und Bildung und gesetzliche Grundlagen in Niedersachsen 25 UE Modul 2: Integration im Kontext gesellschaftlicher Entwicklung 15 UE Modul 3: Bildung, Lernen und Beeinträchtigungen kindlicher Entwicklung im Alter von null bis zehn Jahren 40 UE Modul 4: Pädagogisch-didaktische Ansätze in der Kindertageseinrichtung im Kontext integrativer Arbeit 20 UE Modul 5: Beobachtung & Dokumentation - von der zufälligen Beobachtung zum systematischen Beobachten und Dokumentieren in der Kindertageseinrichtung 15 UE Modul 6: Theorie und Praxis projektorientierter Planung, Teil I: Projektmethode und Projektplanung 15 UE Modul 7: Partizipation, Kommunikation und Sprache 30 UE Modul 8: Pädagogisches Arbeiten mit Kindern mit "schweren Behinderungen" in der Kindertageseinrichtung als Bildungs- und Erfahrungsraum 30 UE Modul 9: Praxis in Kindertageseinrichtungen mit integrativen Gruppen 20 UE Modul 10: Theorie und Praxis projektorientierter Planung, Teil II: Auswertung der Projektumsetzung 15 UE Modul 11: Pädagogik, Diagnostik und Therapie bei Kindern mit Behinderung als interdisziplinärer Auftrag 20 UE Modul 12: Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Institutionen 20 UE Vertiefung/Schwerpunktsetzung/Prüfungsvorbereitung 15 UE Gesamt: 280 UE Die Weiterbildung wird nach dem Rahmenplan für eine berufsbegleitende Weiterbildung „Integrative Erziehung und Bildung in Tageseinrichtungen für Kinder im Kontext inklusiver Bildungsprozesse“ des niedersächsischen Kultusministeriums durchgeführt. Selbstgesteuertes Lernen - Führen eines Lerntagebuches - Regelmäßige Peer-Gruppen-Treffen Teilnehmende Die Weiterbildung ist für pädagogische Fachkräfte gemäß § 9 Abs. 2 S. 1 Nrn. 1-3 NKiTaG (staatlich anerkannte Erzieher:innen, staatlich anerkannte Kindheitspädagog:innen sowie staatlich anerkannte Sozialpädagog:innen) konzipiert. Nur sie erfüllen die gesetzlichen Voraussetzungen, um nach erfolgreicher Teilnahme an der Weiterbildung an Stelle einer heilpädagogischen Fachkraft in einer integrativen Kindergartengruppe tätig werden zu können. Voraussetzung sollte eine mindestens einjährige einschlägige Berufserfahrung sein. Leistungsnachweise - Min. ein Protokoll eines Lehrgangstages pro Teilnehmer/-in - Ausarbeitung einer schriftlichen Projektplanung - Vorlage einer schriftlichen Beobachtungsanalyse (vgl. Modul 5) oder einer schriftlichen Buchpräsentation (Länge max. 3 DIN-A4-Seiten). - Verbindliche Hospitationen im integrativen Handlungsfeld außerhalb der eigenen Einrichtung. Die Hospitation hat verbindlich in einer Tageseinrichtung für Kinder mit integrativer Gruppe außerhalb der eigenen Einrichtung zu erfolgen, um den eigenen Erfahrungshintergrund zu erweitern. Dabei ist eine Dauer von drei Tagen anzustreben, der Mindestumfang von einem Tag (8 UE) ist nicht zu unterschreiten. Für die Organisation der Hospitationen sind die Teilnehmenden selbst verantwortlich Abschluss Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Hausarbeit über ein Thema aus dem Themenkanon der Module 1 - 12. Die Arbeit dokumentiert und reflektiert, unter Verwendung der relevanten Fachliteratur, z.B. eine Befragung, ein Projekt, einen Fall oder eine Praxisevaluation. Das Thema der Hausarbeit, die mindestens zehn und nicht mehr als 25 DIN-A4-Seiten umfasst, wird in Absprache mit der Kursleitung von den Teilnehmenden selbst gewählt. Die mündliche Prüfung erfolgt in Form eines Kolloquiums, dessen Ausgangspunkt das Thema der schriftlichen Arbeit ist. Das Kolloquium dauert pro Prüfling max. 20 Minuten. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat. Termine Eine Übersicht zu den Terminen finden Sie demnächst rechts unter "Downloads". Änderungen sind vorbehalten. Referent:innen Christina Susnica Charlotte Wienäber Lisa Disep Lisa Kohlenberg Kosten Für im Landkreis Hildesheim tätige pädagogische Fachkräfte werden die Kosten vom Landkreis Hildesheim übernommen. Externe Interessenten nehmen bitte mit uns Kontakt auf. Für Sie gelten abweichende Kursgebühren und Teilnahmebedingungen. Informationen und Anmeldung Leyla Kaplan Pädagogische Mitarbeiterin der KEB 05121-2064978 I kaplan@keb-hi.de Anmeldungen bitte per Mail an kaplan@keb-hi.de. Um eine Anmeldung durch den Träger wird gebeten. Dieser ist für die Prüfung der Zugangsvoraussetzungen zuständig.
Im Netz der Manipulation: Eltern-Kind-Entfremdung verstehen Wenn ein Kind ohne nachvollziehbaren Grund den Kontakt zu (Groß-)Eltern abbricht, liegt oft eine traumatische Dynamik vor. Durch psychische Manipulation übernimmt das Kind den Willen eines Elternteils, um die eigene Hilflosigkeit zu bewältigen. Diese Vortragsreihe bricht das Schweigen über diese Form der Kindeswohlgefährdung. Sie verbindet Erkenntnisse aus der Traumapsychologie und dem Familienrecht mit den Erfahrungen aus der Selbsthilfe und der Trauerbewältigung. Nutzen Sie die Gelegenheit zu Information, Austausch und Diskussion.
Zusätzlich beschäftigten Betreuungskräften in Kindertagesstätten ohne pädagogische Grundqualifizierung wird durch die Vermittlung von pädagogischen und rechtlichen Grundkenntnissen der Einstieg in die Tätigkeit als Zusatzkraft in einer Kindertagesstätte erleichtert. Der Einführungskurs wird nach dem Rahmenkonzept und curriculare Grundlagen des Nds. Kultusministeriums durchgeführt. Er findet tätigkeitsbegleitend statt und gewährleistet den Theorie-Praxis-Bezug. Modul 1 Rollenverständnis klären 8 Ustd Modul 2 Rechtliche Rahmenbedingungen kennen 16 Ustd Modul 3 Entwicklungs- und Bildungsprozesse von Kindern begleiten 24 Ustd Modul 4 Vielfalt in der Lebenswelt von Kindern begreifen 24 Ustd Modul 5 Beziehung zum Kind aufbauen und gestalten 32 Ustd Modul 6 Bildungsprozesse planen, durchführen und reflektieren 40 Ustd Modul 7 Erziehungspartnerschaft entwickeln 16 Ustd Abschluss Die Teilnehmenden können bei regelmäßiger Teilnahme, nach erfolgreichen Lernzielüberprüfungen je Modul und Abschlussgespräch eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung erwerben. Referent:innen Melanie Cizek-Skriboleit Staatl. anerkannte Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin, Fachwirtin für Sozialmanagement, Fachberatung Ausbildung Stefanie Schulze Staatl. anerkante Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin, Leiterin Familienzentrum, Multiplikatorin von Partizipation in Kindertagesstätten Bildungsträger - Die Katholische Erwachsenenbildung in der Diözese Hildesheim e.V. ist ein nach dem niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetz anerkannter Träger der Erwachsenenbildung - ist zertifiziert nach DIN ISO EN 9001 - verfügt über das Gütesiegels Landes Niedersachsen für Qualifizierungsmaßnahmen in der frühkindlichen Bildung Informationen und Anmeldung Leyla Kaplan Pädagogische Mitarbeiterin der KEB kaplan@keb-hi.de 05121 20649-78
Erzieher*innen und heilpädagogische Fachkräfte, die gemeinsam in einer integrativen Gruppe arbeiten, stellen häufig erst im Arbeitsalltag fest, dass sie unterschiedliche Auffassungen über die konzeptionelle Gestaltung der Arbeit in der integrativen Kindergartenerziehung haben. Daraus ergeben sich für das Gruppenteam wie auch für den gesamten Kindergarten neue Problembereiche. Folgende Themen werden nach Absprache mit den Teilnehmer*innen im Rahmen der Reflexion aufgegriffen: Fragen der Rollenfindung, Zuständigkeiten und Aufgabenbereiche, Strukturierung des Arbeitsfeldes, Einbindung in den Gesamtkindergarten, Kontakt mit den Eltern in der integrativen Gruppe/Einzelintegration, Zusammenarbeit mit den Therapeuten, Grundsatzfragen der Integration. Der Kurs umfasst insgesamt 6 Termine, beim ersten Treffen werden die folgenden 5 Termine vereinbart.
Ausbildung zur Brandschutzhelfer*in in Verwaltung / Büro(nach DGUV) Auch wenn auf der Dienststelle und in der Verwaltung die passive Sicherheit bereits hoch ist, kann es im Bürogebäuden bzw. im Betriebsalltag zu Bränden und feuerauslösenden Unglücksfällen kommen. Der vorbeugende Brandschutz hat hier eine erweiterte Bedeutung, da auch die Verantwortung für Kunden, Kolleg*nnen oder anderweitig anwesende Personen zu berücksichtigen ist. Das Brandschutzhelfer*in Seminar setzt sich mit folgenden Inhalten auseinander: - Der Verwaltungs- und Büro- Arbeitsplatz als ‚Brand‘gefährdeter Ort? - aktive und passive Schutzmechanismen (Brandschutzorganisation) - Grundzüge des Brandschutzes - Gefahren durch Brände - Funktion und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen - Verhalten im Brandfall - praktisches Handeln im Brandfall
In jeder Kindertageseinrichtung kann es zu Fehlverhalten und Gewalt durch pädagogische Fachkräfte kommen. Diese Situationen dürfen nicht ignoriert oder verharmlost werden, denn Kinder haben ein Recht auf ein gewaltfreies Aufwachsen. Eltern vertrauen darauf, dass ihre Kinder in einer Einrichtung, wie Kita, Musikschule oder auch Sportverein, gut aufgehoben sind - ein Vertrauen, das entscheidend für die positive Entwicklung jedes Kindes ist. Um ein sicheres und förderliches Umfeld zu schaffen, ist es unerlässlich Fehlverhalten aktiv zu erkennen und offen zu thematisieren. In dieser Fortbildung wird gemeinsam die professionelle Reflexion des eigenen Handelns gestärkt. Schwachstellen werden identifiziert, Fehler korrigiert und Wege zu einem pädagogisch sinnvolleren Verhalten entwickelt. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Fachkräften im Kinderschutzbereich bietet Inge Hennekes wertvolle Einblicke, konkrete Werkzeuge und einen geschützten Raum für Austausch und Reflexion. In Kooperation mit: Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. - Fachbereich Tageseinrichtungen für Kinder
Sozialpädagogische Assistent*innen sind unverzichtbar in der pädagogischen Arbeit, und doch bleibt die eigene Rolle im Kita-Alltag manchmal unscharf. Wo endet die eigene Verantwortung? Wo beginnt die der Erzieher*innen? Und wie gelingt es, sich mit Fachlichkeit und Selbstbewusstsein abzugrenzen, ohne in Konkurrenz zu treten oder Zuständigkeitsbereiche zu überschreiten? In dieser dreiteiligen Reihe soll genauer hingeschaut, diskutiert und reflektiert werden. An drei über das Jahr verteilten Nachmittagen geht es um Aufgaben, Selbstverständnis und Rollenklärung von Sozialpädagogischen Assistent*innen im Team. Themenschwerpunkte: - Meine Aufgaben im pädagogischen Alltag - Meine Haltung und mein Selbstverständnis in der pädagogischen Arbeit - Gemeinsam stark - gute Abgrenzung und klare Kommunikation im Team Dieser Kurs umfasst 3 Nachmittage: Donnerstag, 10.09.2026 Mittwoch, 02.12.2026 Mittwoch, 03.03.2027 jeweils von 15:00 - 18:00 Uhr
Im Netz der Manipulation: Eltern-Kind-Entfremdung verstehen Wenn ein Kind ohne nachvollziehbaren Grund den Kontakt zu (Groß-)Eltern abbricht, liegt oft eine traumatische Dynamik vor. Durch psychische Manipulation übernimmt das Kind den Willen eines Elternteils, um die eigene Hilflosigkeit zu bewältigen. Diese Vortragsreihe bricht das Schweigen über diese Form der Kindeswohlgefährdung. Sie verbindet Erkenntnisse aus der Traumapsychologie und dem Familienrecht mit den Erfahrungen aus der Selbsthilfe und der Trauerbewältigung. Nutzen Sie die Gelegenheit zu Information, Austausch und Diskussion.
Im Netz der Manipulation: Eltern-Kind-Entfremdung verstehen Wenn ein Kind ohne nachvollziehbaren Grund den Kontakt zu (Groß-)Eltern abbricht, liegt oft eine traumatische Dynamik vor. Durch psychische Manipulation übernimmt das Kind den Willen eines Elternteils, um die eigene Hilflosigkeit zu bewältigen. Diese Vortragsreihe bricht das Schweigen über diese Form der Kindeswohlgefährdung. Sie verbindet Erkenntnisse aus der Traumapsychologie und dem Familienrecht mit den Erfahrungen aus der Selbsthilfe und der Trauerbewältigung. Nutzen Sie die Gelegenheit zu Information, Austausch und Diskussion.
Supervision ist eine Beratungsmethode, die die Qualität der beruflichen Arbeit unterstützt. Dabei sollen die Arbeitssituationen, Arbeitsorganisation und aufgabenspezifische Kompetenzen in den Blick genommen werden. Mit diesem Kursangebot für stellvertretende Krippen-/Kita-Leitungen werden durch die angeleitete Reflexion der beruflichen Arbeit die Handlungskompetenz und die berufliche Rolle gestärkt. Die Supervisorin Inge Hennekes wird mit den Teilnehmenden praxis- und lösungsorientiert an aktuellen Themen der stellvertretenden Krippe-/Kita-Leitung arbeiten In Kooperation mit: Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. - Fachbereich Tageseinrichtungen für Kinder
Die Leitung einer Kindertageseinrichtung nimmt eine Schlüsselposition für die Qualität der Umsetzung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrags sowie der Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit in Kitas ein. Neben der Verantwortung der pädagogischen Arbeit hat eine Leitung Managment-Aufgaben zu leisten. Zusätzlich sind viele Kita-Leitungen auch im Gruppendienst tätig. Die "Qualifizierung von Leitungen von Kindertageseinrichtungen" soll Leitungskräfte in Niedersachsen bei der Wahrnehmung ihrer vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben stärken. Die Fortbildung wird nach dem Niedersächsischen Curriculum zur Qualifizierung von Leitungen von Kindertageseinrichtungen durchgeführt. Inhalte Modul 1: Erziehungs- und Bildungsauftrag Modul 2: Betriebsführung und Management Modul 3: Leitungspersönlichkeit, Selbstmanagement und fachliche Positionierung Modul 4: Führung von Mitarbeitenden Modul 5: Zusammenarbeit und Kooperation Modul 6: Organisations- und Qualitätsentwicklung Gesamt: 120 UE Transferaufgaben und selbstgesteuertes Lernen: min. 12 UE Teilnehmende Voraussetzung für die Teilnahme an der Qualifizierung ist die Tätigkeit als Leitung einer Kindertageseinrichtung. Von einer Tätigkeit als Leitung einer Kindertageseinrichtung kann i. d. R. ausgegangen werden, wenn eine Person mit mindestens einer Stunde für die Übernahme entsprechender Leitungsaufgaben vom Gruppendienst freigestellt ist (Leitungsfreistellungsstunde). Abschluss Nach erfolgreicher Teilnahme an der Grundqualifizierung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat des Nds. Kultusministeriums. Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme ist die Absolvierung aller sechs Module im Umfang von mind. 120 UE (regelmäßige Teilnahme, max. 10 % Fehlzeiten) sowie die Bearbeitung der Transferaufgaben. Referent:innen Andrea Michalzik Dipl. Sozialpädagogin, Lehrkraft berufsbildende Schule für Sozialwesen, Fachberatung, Koordinatorin "praktische Ausbildung" Annette Schulte Dipl. Sozialpädagogin, Kinderschutzfachkraft, Religionspädagogin, Erzieherin, Maltherapeutin Charlotte Wienäber Kindheitspädagogin, Frühpädagogik - Leitung und Management von Kindertageseinrichtungen B.A., Multiplikatorin für partizipatorische Eingewöhnung Termine Eine aktuelle Übersicht der Termine finden Sie unten. Kosten Für im Landkreis Hildesheim tätige Leitungen werden die Kosten vom Landkreis Hildesheim übernommen. Externe Interessenten nehmen bitte mit uns Kontakt auf. Für Sie gelten abweichende Kursgebühren und Teilnahmebedingungen. Informationen und Anmeldung Leyla Kaplan Pädagogische Mitarbeiterin der KEB 05121-2064978 I kaplan@keb-hi.de Anmeldungen bitte per Mail an kaplan@keb-hi.de. Um eine Anmeldung durch den Träger wird gebeten. Dieser ist für die Prüfung der Zugangsvoraussetzungen zuständig.
An diesem Nachmittag geht es um kreative und inspirierende Ansätze für die Gestaltung von Festen und Feiern in der Kita. Die Teilnehmenden werden ermutigt, Traditionen zu reflektieren und Ideen für die Feierlichkeiten zu entwickeln. Schwerpunkte der Fortbildung sind der Austausch zu religiösen Grundlagen, Kreative Gestaltung und die Gemeinsame Erarbeitung von Ritualen, Liedern und Aktivitäten, die Feste bereichern.
Im Netz der Manipulation: Eltern-Kind-Entfremdung verstehen Wenn ein Kind ohne nachvollziehbaren Grund den Kontakt zu (Groß-)Eltern abbricht, liegt oft eine traumatische Dynamik vor. Durch psychische Manipulation übernimmt das Kind den Willen eines Elternteils, um die eigene Hilflosigkeit zu bewältigen. Diese Vortragsreihe bricht das Schweigen über diese Form der Kindeswohlgefährdung. Sie verbindet Erkenntnisse aus der Traumapsychologie und dem Familienrecht mit den Erfahrungen aus der Selbsthilfe und der Trauerbewältigung. Nutzen Sie die Gelegenheit zu Information, Austausch und Diskussion.
Zielgruppe Leiter:innen, stellv. Leiter:innen von Kindertagesstätten und Familienzentren, die eine nach dem Early Excellence-Ansatz arbeitende Einrichtung leiten oder übernehmen werden. Der Zertifkatskurs vermittelt Early Excellence-Elemente in Bezug auf die Umsetzung in ihrer praktischen Arbeit mit dem Team sowie mit Kindern und deren Familien. Neben der persönlichen Weiterentwicklung in der Leitungsposition, stellt die Weiterqualifizierung eine wichtige Stütze zur Implementierung und Verstetigung des Early Excellence-Ansatzes in den Einrichtungen dar. Zielsetzung der Weiterbildung – Wissen erwerben, um die Inhalte des Early Excellence-Ansatzes zu vertiefen – Das Entwickeln einer eigenen Vision (Steuerung von Prozessstrukturen) für die Einrichtung – Erlernen von Kompetenzen, wie Leitung auf Basis des systemischen Denkens den Early Excellence-Ansatz im Team implementieren und zukünftig steuern kann Drei Säulen bilden den Kern des Early Excellence-Ansatzes und sind Motor für alle Inhalte und Ausrichtungen: – Das Kind wird individuell in seinen Stärken und Kompetenzen wahrgenommen. Diese zu entdecken, zu beobachten und dann gezielt zu fördern und zu unterstützen bildet den Ausgangspunkt des pädagogischen Handelns. – Die Eltern werden als die ersten Erzieher:innen ihrer Kinder wahrund ernst genommen. Sie werden in die pädagogische Arbeit einbezogen. Gleichzeitig steht die präventive Stärkung der ganzen Familie im Mittelpunkt. – Die Einrichtung öffnet und vernetzt sich. Sie bietet zur Stärkung aller Familien des Sozialraums ganzheitliche und bedarfsorientierte Angebote an. Der Zertifikatskurs findet nach dem Konzept und curricularen Grundlagen Early Excellence der Heinz und Heide Dürr Stiftung statt. Kurseinführung und Organisation – Online am Freitag, 18.09.2026 von 9:00 bis 10:30 Uhr Aufbau der Weiterbildung 1. Modul: Grundlagen Early Excellence-Ansatz / 27.01 bis 29.01.2027 (3 Tage) – Grundlagen des Early Excellence-Ansatzes: Historie-Wirksamkeit - 3 Säulen - Ethischer Code-Haltung – Die Pädagogischen Strategien – Systemisches Denken im EE – Einführung in die eigene Projektplanung 2. Modul: Die Bedeutung einer beobachtenden Haltung und das Ressourcenorientierte Beobachtungsverfahren im Early Excellence-Ansatz / 23.11. bis 25.11.2026 (3 Tage) – Zur Bedeutung einer beobachtenden Haltung in einer Early Excellence-Einrichtung – Das ressourcenorientierte Beobachtungsverfahren im Early Excellence-Ansatz – Implementierung des ressourcenorientierten Beobachtungsverfahren im Team Online: Early Excellence-Beobachtungsverfahren Basic needs und Interview mit Kindern Freitag, 4.12.2026, 9:00 bis 13:00 Uhr 3. Modul: Systemische Organisationsentwicklung / 11.01. bis 13.01.2027 (3 Tage) – Systemische Organisationsentwicklung – Weitentwicklung der eigenen Projektplanung – Führen und Leiten: systemisch-lösungsorientierte Gesprächsführung, Teil 1 4. Modul: Zusammenarbeit mit Familien / 15.02. bis 17.02.2027 (3 Tage) – Zusammenarbeit mit Familien im Early Excellence-Ansatz – Zur Bedeutung einer dialogischen Haltung in der Zusammenarbeit mit Familien – Führen und Leiten: systemisch-lösungsorientierte Gesprächsführung, Teil 2 5. Modul: Projektplanungen in der Early Excellence-Einrichtung / 15.03. bis 17.03.2027 (3 Tage) – Die 3. Säule im Early Excellence: der Sozialraum (Bedarfe erheben, digitaler Praxisbesuch) – Vorstellung der eigenen Projektplanungen/ Abschlusspräsentationen – Kursauswertung – Übergabe der Zertifikate Allgemeine Arbeitszeiten 1. Tag: 10:00 bis 17:00 Uhr 2. Tag: 09:00 bis 17:00 Uhr 3. Tag: 09:00 bis 15:00 Uhr Die Vermittlung der Early Excellence-Elemente erfolgt praxisorientiert und bezieht vorhandene Erfahrungen der Teilnehmenden mit ein. Umfang 17 Termine und exemplarische Umsetzungen in der Praxis. Arbeitsformen Theoretische Vermittlung von Inhalten, Beobachtungstraining mit Videosequenzen, Gruppenarbeit, Praxis-Übungen, Selbstreflexion, Arbeitsaufträge zwischen den Modulen, Präsentation, unterstützt durch eine Cloud-Lernplattform. Abschluss Nach Abschluss der Weiterbildung erhalten die Teilnehmer:innen ein Zertifikat über Umfang und Inhalte der Weiterbildung. Voraussetzung ist die Teilnahme an allen Modulen, die schriftliche Bearbeitung der Arbeitsaufträge zwischen den Modulen, eine schriftliche Ausarbeitung oder Präsentation im Abschlusskolloquium. Der Zertifikatskurs wird in Kooperation und nach den Rahmenbedingungen und Qualitätsstandards der Heinz und Heide Dürr Stiftung durchgeführt. Nähere Informationen unter www.early-excellence-connect.de. Lehrgangsleitung Astrid Peemöller, Dipl. Soz.-Arb./-Päd., Supervisorin (SG), Early Excellence-Beraterin Lehrgangsleitung und Koordination Andreas Reith, Dipl.Soz.-Arb./Päd., Coach (DBVC) Fachberater und Koordinator Region Nord-West der Heinz und Heide Dürr Stiftung / Early Excellence-Berater und weitere Referent:innen/Early Excellence-Berater:innen Anmeldung bis zum 14. August 2026 Bitte melden Sie sich in zwei Schritten an: 1. Kurs-Buchung über unsere Webseite www.keb-hi.de 2. Zusendung des ausführlichen Anmeldeformulars, das Sie von uns per E-Mail erhalten werden. Zulassung Nach oben genanntem Anmeldeschluss erfolgt die Einsicht Ihrer Unterlagen. Danach werden Sie von uns darüber benachrichtigt, ob Sie zu dem Zertifikatskurs zugelassen sind.
Im Rahmen von sozial- oder elementarpädagogischen Ausbildungsgängen kommt dem Lernort Praxis eine zentrale Rolle zu. Die fachliche Anleitung, Beratung und Unterstützung der Auszubildenden wird als Praxismentoring bezeichnet und wird in den bundesweiten Diskussionen über die Qualität der Fachkräfteausbildung immer wieder als wesentliches Qualitätsmerkmal einer berufsqualifizierenden Ausbildung genannt. Durch ihre Anleitung, Beratung und Unterstützung leisten Praxismentor:innen in Kindertageseinrichtungen einen wesentlichen Beitrag zu der Entwicklung der Persönlichkeit und der Professionalität der Auszubildenden. Ein konzeptionell verankertes Praxismentoring stärkt nicht nur die Ausbildungsqualität und das berufliche Selbstverständnis der Auszubildenden, sondern letztlich auch die Qualität der Arbeit in Kindertageseinrichtungen. Die „Zusatzqualifizierung Praxismentoring“ ermöglicht den Erwerb von Kompetenzen für übergeordnete einrichtungs- und trägerbezogene Aufgaben im Bereich der Organisation, Weiterentwicklung und Verankerung des Praxismentorings. Die Module der Zusatzqualifizierung beziehen bauen inhaltlich aufeinander auf. Modul 1: Bezogen auf Praxismentoring beraten und reflektieren Modul 2: Praxismentoring organisieren Modul 3: Netzwerke und Ausbildungskonzepte entwickeln und verankern Teilnehmende An der Zusatzqualifizierung kann teilnehmen, wer die Grundqualifizierung erfolgreich abgeschlossen hat. Darüber hinaus ist die Teilnahme von Personen mit vergleichbarer Vorqualifikation, wie z. B. sozialpädagogische Fachkräfte, die entsprechende Vorkenntnisse aus anderen Fortbildungen erlangt haben, möglich. Auch Fachberater:innen die Kindertageseinrichtungen und Träger im Rahmen des Praxismentorings beraten und bereits Vorkenntnisse in diesem Themengebiet mitbringen, können ohne abgeschlossene Grundqualifizierung an der Zusatzqualifizierung teilnehmen. Abschluss Die Teilnehmenden erwerben bei regelmäßiger Teilnahme eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Diese berufsbegleitende Qualifizierung für pädagogische Fachkräfte wird vom Nds. Kultusministerium gefördert. Ihre Ansprechpartnerin Jolanta Schweer Pädagogische Mitarbeiterin 05121 20649-69 schweer@keb-hi.de
Fortbildung für pädagogisches Personal in Kita, Schule und der Kindertagespflege Erziehungspartnerschaft mit Eltern eingehen ist ein Spagat. Während die pädagogische Fachkraft versucht den Anliegen, Wünschen und Bedarfen des Gegenübers soweit, wie möglich entgegenzukommen, ist die Rolle als Erziehungspartner*in auch davon gekennzeichnet kritische Aspekte klar benennen zu können, um so den Eltern auch Veränderungsimpulse zu vermitteln. Die „sorgende“ wie die „Kritik äußernde“ Rolle gut und wohlwollend in Einklang zu bringen und zu wissen, wann was wie zum Einsatz kommen muss, basiert auf Erfahrung, Wissen, Austausch, Training und eigener Souveränität. Hier setzt das Fortbildungsangebot an: Wie lassen sich „sperrige Inhalte so vermitteln, dass sich mein Gegenüber als Person wertgeschätzt fühlt und der/ die Erzieher :in als kompetente, souveräne Ansprechperson wahrgenommen wird und die gemeinsame Beziehung gestärkt wird? Ziel der Veranstaltung ist es, die eigene kommunikative Kompetenz für anspruchsvolle und herausfordernde Situationen in Gesprächen zu stärken und alltagstaugliche Instrumente für Elterngespräche kennenzulernen. Inhalte sind u. a. - Grundlagen der Kommunikation im Sinne von: „Wie steuere ich erfolgreich den Gesprächsverlauf von Elterngesprächen?“ - Was kann ich tun, wenn es schwierig wird? z. B. bei unvorhersehbarer Kritik, starker emotionaler Betroffenheit, Provokationen, etc.? - Wie behalte ich den roten Faden und mein Zeitmanagement in Beratungsgesprächen im Blick? - Transferwege in den Alltag: wie sichern wir praktisch die Ergebnisse der Veranstaltung für unseren Berufsalltag?
Die vielfältigen Funktionen des Waldes lassen sich auf spannende Art und Weise mit Kindern erkunden. Aber wie? In diesem Seminar bekommen Sie nicht nur wichtige theoretischen Grundlagen vermittelt, sondern lernen in einem spannenden Praxisteil wie Sie den Wald mit Kindern erleben können. Inhalte: Theoretische Grundlagen: o Welche Funktionen erfüllt der Wald für Mensch und Natur? o Dürfen wir einfach so in den Wald gehen und was müssen wir beachten? o Allgemeine „Gefahren“ im Wald und wie wir ihnen aus dem Weg gehen können Praktischer Teil im Wald: o Erkennen von typischen Bäumen, Sträuchern, Pflanzen und Tieren (und wo sie zu entdecken sind) o Anregungen und Beispiele für Aktionen mit Kindern im Wald Ihre Ansprechpartnerin Jolanta Schweer Pädagogische Mitarbeiterin 05121 20649-69 schweer@keb-hi.de
Erzieher/innen und Heilpädagogische Fachkräfte, die gemeinsam in einer integrativen Gruppe arbeiten, stellen häufig erst im Arbeitsalltag fest, dass sie unterschiedliche Auffassungen über die konzeptionelle Gestaltung der Arbeit in der integrativen Kindergartenerziehung haben. Daraus ergeben sich für das Gruppenteam, wie auch für den gesamten Kindergarten neue Problembereiche. Folgende Themen werden nach Absprache mit den Teilnehmer/innen im Rahmen der Reflexion aufgegriffen: - Fragen zur Rollenfindung - Zuständigkeiten und Aufgabenbereiche - Strukturierung des Arbeitsfeldes - Einbindung in den Gesamtkindergarten - Im Kontakt mit Eltern in der integrativen Gruppe / Einzelintegration - Zusammenarbeit mit den Therapeuten - Grundsatzfragen der Integration / Inklusion Die aktuellen Fragestellungen der Teilnehmer/innen fließen in die Arbeitssitzungen mit ein. Eine kostenfreie Abmeldung ist bis zu 14 Tage vor Kursbeginn möglich. Ca. 14 Tage vor Kursbeginn erhalten die Teilnehmer noch ein Informationsschreiben, sowie die Rechnung für die Einrichtung.
Im Netz der Manipulation: Eltern-Kind-Entfremdung verstehen Wenn ein Kind ohne nachvollziehbaren Grund den Kontakt zu (Groß-)Eltern abbricht, liegt oft eine traumatische Dynamik vor. Durch psychische Manipulation übernimmt das Kind den Willen eines Elternteils, um die eigene Hilflosigkeit zu bewältigen. Diese Vortragsreihe bricht das Schweigen über diese Form der Kindeswohlgefährdung. Sie verbindet Erkenntnisse aus der Traumapsychologie und dem Familienrecht mit den Erfahrungen aus der Selbsthilfe und der Trauerbewältigung. Nutzen Sie die Gelegenheit zu Information, Austausch und Diskussion.
Wenn Kinder hauen, beißen und kratzen– ganz normal?! Zum Umgang mit „aggressiven“ Kindern im Krippenalter Kleine Kinder, die andere Kinder in der Gruppe beißen, hauen, kneifen, kratzen, stellen für pädagogische Fachkräfte in Krippen mitunter eine große Herausforderung dar. Kommt es zu ernsteren Verletzungen bei einem oder mehreren Kindern in der Gruppe oder tritt das Verhalten gar häufiger auf, stellt sich schnell die Frage nach einem guten Umgang mit allen betroffenen Kindern. Beißen und vergleichbares „aggressives“ Verhalten ist entwicklungspsychologisch betrachtet kein ungewöhnliches Verhalten. Dennoch ist hier der Wunsch groß, es so schnell wie möglich zu beenden, zumal es auch von den Eltern nicht einfach hingenommen wird. Da dieses Verhalten bei Kindern zwischen 1 bis 3 Jahren häufiger vorkommt, sollten sich pädagogische Fachkräfte frühzeitig mit dieser Thematik beschäftigen und positionieren. Inhalte: - Erfahrungen mit so genanntem aggressivem Verhalten von Kleinstkindern - Erklärungen und Ursachen für Beißen und Co - Strategien im Umgang mit „aggressivem“ Verhalten - Erstellung eines Handlungsplans - Dialog mit Eltern: Was tun, wenn mein Kind gebissen wurde? Was tun, wenn mein Kind gebissen hat?
„Lernen Sie Ihren inneren Wolf kennen und schätzen“ Konflikte gehören zum Leben dazu. Sie bieten Lernchancen und ein soziales Übungsfeldfeld für alle Beteiligten. An diesem Fortbildungstag können Sie Möglichkeiten kennenlernen, wie Kinder und Erwachsene für ihre Bedürfnisse eintreten und Lösungen finden können, die allen gerecht werden. Es wird die Haltung und Methode der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) vorgestellt, die Sie im Alltag in der Kindertagesstätte für Elterngespräche, in Gesprächen mit Kindern oder im Team sowie in vielen anderen Situationen anwenden können. Des Weiteren stellt die GFK die Grundlage dafür dar, um das Giraffentraum®-Projekt für Kinder in der Kindertagesstätte durchzuführen. Referentin/Fortbildnerin: Elke Uldahl, Mediatorin BM, Mediatorin in Strafsachen, Verfahrensbeistand, Kinderschutzfachkraft gemäß §8a SGB VIII und Trainerin für das Projekt „Giraffentraum®“
Das Spiel zentraler Bestandteil einer bildungsaktiven Elementarpädagogik - Die Bedeutung des Spiels für die Entwicklung der Kinder Die Zukunft hängt entscheidend davon ab, in welchem Maße wir Kindern ermöglichen, zu kreativen, selbstbewussten, sozialkompetenten Erwachsenen zu werden (Gabriele Pohl) Internationale Studien zeigen klar, dass die Zukunft der frühen Bildung in Beziehung, Spiel und Entlastung liegt. Das Spiel ist die Sprache der Kinder. Es ist kein sinnloser Zeitvertreib, sondern dient als Nährboden für einen darauf aufbauenden Erwerb schulischer und beruflicher Fähigkeiten und ist höchst bedeutsam für die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes. Spielen ist nicht angeboren, sondern muss gelernt werden. Spielen bedeutet Selbstbildung und ist die Basis für nachhaltige Bildung. Inhalte dieser Fortbildung: - Definition Bildung Selbstbildung Nachhaltigkeit - Die 16 aufeinander aufbauende Spielformen - 9 Entwicklungsbereiche, die im Spiel aktiviert werden - Merkmale zum Aufbau einer Schulfähigkeit einer Schulbereitschaft - Spielförderliche Rahmenbedingungen
Die Weiterbildung „Fachkraft für Systemische Pädagogik & Beratung“ vermittelt praxisnahes Wissen über systemisches Denken und Handeln in pädagogischen Arbeitsfeldern.Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung einer wertschätzenden Haltung, die Förderung von Ressourcen und die Anwendung systemischer Gesprächs- und Beratungsmethoden. ZielgruppePädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten, Schulen und anderen sozialen Einrichtungen, die ihre systemischen Kompetenzen in der Arbeit mit Kindern, Familien und Teams erweitern möchten. Kompetenzerwerb Die Weiterbildung fördert systemische, kommunikative und personale Kompetenzen, um pädagogische Prozesse reflektiert und lösungsorientiert zu gestalten.Die Teilnehmenden erwerben: · Fachkompetenz: Fundiertes Wissen über systemische Pädagogik, Beratung und Entwicklungsprozesse · Methodenkompetenz: Sicherheit in der Anwendung systemischer Werkzeuge und Gesprächstechniken · Sozialkompetenz: Empathie, Kommunikationsfähigkeit und Teamorientierung in komplexen pädagogischen Situationen · Personale Kompetenz: Selbstreflexion, Resilienz und Bewusstsein für die eigene Rolle und Haltung · Beratungskompetenz: Fähigkeit zur professionellen Begleitung und Rückmeldung im pädagogischen Alltag Der Kurs umfasst 16 Module mit insgesamt 125 Unterrichtsstunden und schließt mit einem KEB-Zertifikat ab.
Wir werfen einen Blick auf zwei Methoden: Metacom und SIGN digital, ihre Unterschiede, Gemeinsamkeiten und wie sie sich sinnvoll kombinieren lassen. Es geht um eure Praxis: Möglichkeiten des Einsatzes von UK im Alltag, praktische Umsetzung in den Kita Räumen - mit vielen konkreten Ideen zum Loslassen. Im pädagogischen Alltag geht es immer mehr darum, auf eine vielfältige Art und Weise mit den Kindern zu kommunizieren. Kommunikation erfolgt nicht nur mit Worten, sondern auch mit Mimik und Gestik und manchmal erfordert es die Situation, Hände und Füße zu benutzen, um dem Gegenüber verständlich zu machen, was man eigentlich sagen möchte. Manche Kinder sprechen nicht oder nur sehr wenig, doch sie haben viel zu sagen. Kommunikation ist mehr als Worte und Unterstützte Kommunikation (UK) kann Kindern neue Wege zur Teilhabe eröffnen. In dieser Fortbildung gehen wir den Fragen nach: • UK - was ist das eigentlich? • Wie gelingt der Einstieg im Kita-Alltag? • Mythos oder Wirklichkeit: Hindert UK Kinder am Sprechen lernen? • Mit welchem Material beginne ich, welches Vokabular ist geeignet und wie kann UK lebendig in meine pädagogische Arbeit einfließen lassen? Ein lebendiges Update für alle, die Kinder in ihrer Sprache, Kommunikation und Teilhabe stärken möchten! Ihre Ansprechpartnerin Jolanta Schweer Pädagogische Mitarbeiterin 05121 20649-69 schweer@keb-hi.de
„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – diese prägnante Aussage von Paul Watzlawick gilt auch für sensible Themen wie Sexualität und sexuelle Gewalt. Dennoch fällt es vielen Menschen schwer, darüber zu sprechen. Gerade in Kitas und anderen pädagogischen Einrichtungen ist es jedoch essenziell, dass Fachkräfte über ein geschultes Wahrnehmungsvermögen und sichere kommunikative Kompetenzen verfügen. Was möchte ein Kind mit seinem Verhalten ausdrücken oder signalisieren? Warum ist es wichtig, mit Kindern, Kolleg*innen und Eltern offen über Sexualität und sexuelle Gewalt zu sprechen – und wie kann das gelingen? Antworten auf diese Fragen zu finden, ist zentral für eine Kultur der Achtsamkeit und des respektvollen Umgangs mit persönlichen Grenzen. Eine offene, wertschätzende und lösungsorientierte Kommunikation stärkt nicht nur die Ausdrucksfähigkeit und Handlungssicherheit der Fachkräfte, sondern schafft auch einen sicheren Rahmen für Kinder. Nur so lassen sich die oftmals stillen Dynamiken von Gewalt – etwa Gefühle von Scham, Schuld, Sprachlosigkeit, Abhängigkeit oder Isolation – erkennen und durchbrechen. Damit wird eine wesentliche Grundlage für wirksamen Kinderschutz geschaffen. Veranstaltungsinhalte • Umgang mit Sexualität | Aufklärungsarbeit • Grenzen der sexuellen Selbstbestimmung und Schutz vor sexualisierte Gewalt im pädagogischen Alltag • Kommunikations- und Reflexionsübungen • Entwicklung von Sprachfähigkeit und Handlungssicherheit • Impulse für die Umsetzung von Rechte- und Schutzkonzepten / Gewaltschutzkonzepten im pädagogischen / institutionellen Alltag
Im Netz der Manipulation: Eltern-Kind-Entfremdung verstehen Wenn ein Kind ohne nachvollziehbaren Grund den Kontakt zu (Groß-)Eltern abbricht, liegt oft eine traumatische Dynamik vor. Durch psychische Manipulation übernimmt das Kind den Willen eines Elternteils, um die eigene Hilflosigkeit zu bewältigen. Diese Vortragsreihe bricht das Schweigen über diese Form der Kindeswohlgefährdung. Sie verbindet Erkenntnisse aus der Traumapsychologie und dem Familienrecht mit den Erfahrungen aus der Selbsthilfe und der Trauerbewältigung. Nutzen Sie die Gelegenheit zu Information, Austausch und Diskussion.
In der Kita begegnen wir immer wieder Kindern, die ein so genanntes auffälliges Verhalten zeigen. Dies fordert alle heraus, die mit solchen Situationen zu tun haben. Wichtig dabei ist, dass das Kind nicht stigmatisiert und auf sein herausforderndes Verhalten reduziert wird. Vielmehr geht es darum, einen guten Umgang mit den herausfordernden Situationen zu finden und die Gefühle und Bedürfnisse der Kinder wahr- und ernst zu nehmen. Inhalte: - Erscheinungsformen von auffälligem Verhalten bei Kindern - Welche konkreten Verhaltensauffälligkeiten werden in der Kita wahrgenommen? Welche Situationen fordern uns heraus? - Wozu ist „aggressives Verhalten“ eigentlich gut? Was will das Kind uns damit sagen? - Absprachen im Team: Welche Situationen und „Fälle“ müssen intern und ggf. mit externer Unterstützung bearbeitet werden? - Umgang mit auffälligem und herausforderndem Verhalten in Akutsituationen Referentin: Suzanne von Melle, Diplom-Pädagogin, Mediatorin BMWA, Fachkraft im Kinderschutz
Unser Leben ist von schnellen Informationen geprägt. Die Fähigkeit, wichtige von unwichtigen Informationen zu unterscheiden und den damit verbundenen Informationsfluss zu bewältigen, ist eine Herausforderung geworden. Daher ist ein ansprechendes und effektives Layout entscheidend, um Botschaften klar zu vermitteln.In dem Handlettering-Kurs zeigt Frau Paradiek Schritt für Schritt, wie man schön und individuell ein gelungenes Layout für verschiedene Informationsarten gestaltet. Es werden kleine Dekoelemente spielerisch geübt, und die Teilnehmer*innen lernen, wie man strukturiert aufgebaute Info-Plakate erstellen kann.Diese kreative Tätigkeit bereitet nicht nur Freude beim Gestalten, sondern auch beim Empfangen der Inhalte. Zudem wird die persönliche Entwicklung jedes Kursteilnehmers gefördert. Handlettering eignet sich hervorragend als Methode, um gemeinsam mit Vorschulkindern kreative Ausdrucksformen zu entdecken und ihre Feinmotorik zu fördern. Wichtig: Die Kursteilnehmende brauchen keine Vorkenntnisse. Ihre Ansprechpartnerin Jolanta Schweer Pädagogische Mitarbeiterin 05121 20649-69 schweer@keb-hi.de
Verhaltensbesonderheiten bei Kindern – Auffälligkeiten frühzeitig erkennen, deuten und handeln Im KIndergarten kommen viele Kinder in einer Gruppe zusammen. Kinder unterschiedlichen Alters, mit besonderen Bedürfnissen, verschiedener Kulturen und divergenten Verhaltensweisen. Diese Vielfalt von kleinen Persönlichkeiten auf ihrem Weg zu begleiten ist eine wundervolle aber auch herausfordernde Aufgabe für pädagogische MitarbeiterInnen. Denn immer wieder zeigen sich schon im Krippen – und Kindergartenalter Verhaltensbesonderheiten in den unterschiedlichen Entwicklungsbereichen. Sei es im emotionalen Verhalten bezüglich des Umgangs mit Frust und Aggressionen, Ängstlichkeit, fehlende soziale Kompetenzen im Kontakt mit anderen Kindern und Erwachsenen oder auch körperliche Auffälligkeiten wie motorische Unruhe oder Konzentrationsschwierigkeiten. Die Ursachen dieser Verhaltensbesonderheiten können vielfältig sein. Daher stellen sich Fachkräfte oft die Frage: Wie genau können wir das Kind und die Familie effizient begleiten und einen verständnisvollen und unterstützenden Rahmen für alle Beteiligten bieten. In diesem Seminar geht es darum, - spezifische Symptome und Auffälligkeiten zu erkennen - angemessene Handlungskompetenzen zu entwickeln. - direkte oder indirekte Möglichkeiten aufzuzeigen die die Entwicklung der Kinder kompetent fördern und Auffälligkeiten entgegenwirken. Denn damit unterstützen sie die positiven Meilensteine der kindlichen Entwicklung. Eine kostenfreie Abmeldung ist bis zu 14 Tage vor Kursbeginn möglich. Ca. 14 Tage vor Kursbeginn erhalten die Teilnehmer noch ein Informationsschreiben, sowie die Rechnung für die Einrichtung.
Im Netz der Manipulation: Eltern-Kind-Entfremdung verstehen Wenn ein Kind ohne nachvollziehbaren Grund den Kontakt zu (Groß-)Eltern abbricht, liegt oft eine traumatische Dynamik vor. Durch psychische Manipulation übernimmt das Kind den Willen eines Elternteils, um die eigene Hilflosigkeit zu bewältigen. Diese Vortragsreihe bricht das Schweigen über diese Form der Kindeswohlgefährdung. Sie verbindet Erkenntnisse aus der Traumapsychologie und dem Familienrecht mit den Erfahrungen aus der Selbsthilfe und der Trauerbewältigung. Nutzen Sie die Gelegenheit zu Information, Austausch und Diskussion.
Sprache, Sprechen, Hören, Verstehen Sprachentwicklung und Sprachauffälligkeiten In dieser Fortbildung geht es um die Fähigkeiten, Voraussetzungen und Basisfunktionen einer guten Sprachentwicklung des Kindes. Doch was ist, wenn Laute fehlen, Sätze unvollständig sind oder Wörter ausbleiben? Wann wird von einer verzögerten Sprachentwicklung gesprochen? Wie können diese Kinder gut unterstützt und begleitet werden? Diese Fortbildung richtet sich an interessierte pädagogische Fachkräfte, die sich mit folgenden Inhalten intensiver auseinandersetzen wollen: - Meilensteine der kindlichen Sprachentwicklung - Entstehungsfaktoren von Sprachstörungen und Risikokinder - Screening von Risikokindern - Vorstellen der Sprachbereiche und mögliche Beeinträchtigungen - Sprachförderung und Sprachförderprogramme im Elementarbereich - Mehrsprachigkeit bei Kindern
Wie es gelingen kann, mit Kindern, biblische Geschichten aus dem AT zu entdecken und darin eigene Lebensthemen zu finden wird an diesem Nachmittag durch den Austausch von Erfahrungen und durch Erproben verschiedener Methoden ganz praktisch erarbeitet.
Gerade in der Krippe ist es wichtig, die Grundbedürfnisse der Kinder zu beachten und darauf einzugehen. Schlüsselsituationen sind das Bringen und Abholen der Kinder, die Sauberkeitsentwicklung und Körperhygiene, die Mahlzeiten und das Schlafen und zur Ruhe kommen. Hier wird eine Basis für ein lebenslang gültiges Verhalten gelegt. Grundsätzlich ist es für Krippenkinder wichtig, dass sie von vertrauten Personen in die Kita gebracht und wieder abgeholt werden. Sauberkeitsentwicklung kann besonders gut gelingen, wenn die Zeit des Wickelns und Trockenwerdens als Beziehungszeit zwischen pädagogischer Fachkraft und Kind gesehen wird. Essen ist nicht nur mechanische Nahrungsaufnahme, Essen hat immer auch etwas mit Genuss, Kennenlernen, Entdecken und Entscheidung zu tun: was möchte ich probieren und was nicht? Das Schlaf- und Ruhebedürfnis ist unterschiedlich. Um diesem individuellen Bedürfnis nachzukommen, ist es entscheidend, genau darauf einzugehen. Dies beginnt mit der Eingewöhnung eines Kindes und dem kontinuierlichen Dialog mit den Eltern. Pädagogische Fachkräfte sind demnach aufgefordert, all diese Schlüsselsituationen in den Blick zu nehmen und gut zu begleiten. Inhalte: Schlüsselsituationen in der Krippe: - Bringen und Abholen der Kinder - Sauberkeitsentwicklung und Körperhygiene - Mahlzeiten - Schlafen und Ruhe Die Eingewöhnung Im Dialog mit Eltern
Im Netz der Manipulation: Eltern-Kind-Entfremdung verstehen Wenn ein Kind ohne nachvollziehbaren Grund den Kontakt zu (Groß-)Eltern abbricht, liegt oft eine traumatische Dynamik vor. Durch psychische Manipulation übernimmt das Kind den Willen eines Elternteils, um die eigene Hilflosigkeit zu bewältigen. Diese Vortragsreihe bricht das Schweigen über diese Form der Kindeswohlgefährdung. Sie verbindet Erkenntnisse aus der Traumapsychologie und dem Familienrecht mit den Erfahrungen aus der Selbsthilfe und der Trauerbewältigung. Nutzen Sie die Gelegenheit zu Information, Austausch und Diskussion.
Fortbildung für Personal aus pädagogischen Arbeitsfeldern Pädagogischer Alltag ist vielfach geprägt von anspruchsvollen Situationen, die uns auf unterschiedliche Weise fordern oder auch herausfordern. Hier ein schräger Ton, dort eine kleine oder größere Stichelei oder handfeste Provokation. Erziehung ist in einer von Veränderung geprägten Welt vor neue Aufgaben gestellt. Weder autoritär noch anti-autoritär als Erziehende/r auftreten wollen- wo ist die Grenze? Provozierende, aggressive Situationen erzeugen u. U. beim Erziehenden selbst Gefühle von Hilflosigkeit oder Unsicherheit und hinterlassen Fragen wie: „Wann ist das Maß voll? An welcher Stelle schreite ich ein? Wie bleibe ich selber angemessen ruhig und konstruktiv? Erziehung im Umgang mit Aggressionen beginnt sehr früh im Kindesalter. Aggressionen sind ein wichtiger Bestandteil für eine gesunde Identitätsentwicklung. Wo aber ist die Grenze zwischen förderlichen Aggressionen und Zerstörung? Wie kann ein konstruktiver Umgang im Alltag damit gestaltet werden? Inhalte sind u. a. - Was sind Aggressionen und was bedeuten sie bei kleinen und heranwachsenden Kindern und später bei Jugendlichen? - Wie können wir die unterschiedlichen Ausdrucksformen von Aggressionen verstehen lernen und ihnen konstruktiv im Sinne der Entwicklungsförderung begegnen? - Beispiele für die Anwendung und Umsetzung von „Wut-Weg-Spielen“ - Rückenstärkung für pädagogisches Personal, um im Alltag verantwortlich, eindeutig und mutig mit Aggressionen von Kindern umzugehen - Transferwege in den Alltag: wie kann das Erlernte in den Berufsalltag konkret übertragen werden?