„Gelassen erziehen – stark begleiten“ – Ein Abend mit Jan-Uwe Rogge Der sehr bekannte Familienberater und Autor Jan-Uwe Rogge ermutigt Eltern seit Jahren dazu, die Herausforderungen des Familienalltags mit Humor, Gelassenheit und Vertrauen anzugehen. Denn Kinder brauchen keine perfekten Eltern, sondern Erwachsene, die ihnen Orientierung, Halt und Liebe geben. In dieser Abendveranstaltung in Meppen erfahren Sie, wie Sie auch in turbulenten Situationen Ruhe bewahren, Grenzen klar setzen und Ihr Kind wertschätzend begleiten können. Freuen Sie sich auf Impulse, die Mut machen, den eigenen Erziehungsstil zu stärken und Familienleben entspannter zu gestalten.
An diesem Studientag werden Grundlagen einer lösungsorientierten Gesprächsführung vermittelt und durch praktische Methoden einer kindgerechten Konfliktgestaltung ergänzt. Dazu werden Möglichkeiten vorgestellt, wie es gelingen kann, die eigene Souveränität auch in hitzigen Situationen zu erhalten oder wiederherzustellen. Die Inhalte: - Der gute Grund - Hinter jedem Verhalten steht ein Bedürfnis - Grundsätze beziehungs- und bedürfnisorientierter Kommunikation - Gelassen und flexibel bleiben auch in Konflikten – wie geht das? Es können eigene Fallbeispiele eingebracht werden, um alternative Handlungsstrategien kennenzulernen.
“Immer wieder kommt es in unserem Kita-Alltag zu für uns herausfordernden Situationen. In diesen Momenten kommt es vor, dass pädagogische Fachkräfte an Kindern grenzüberschreitendes Verhalten zeigen. Die zunehmend länger werdenden Betreuungszeiten, die vielfältigeren Aufgaben der pädagogischen Fachkräfte, die hohe Diversität von Familien und viele andere Faktoren können zu einer weiteren Verschärfung solcher Situationen führen. Dabei ist es wichtig, die persönlichen Stressoren, aber auch die eigenen Werte und Ressourcen zu kennen. In diesem Seminar lernen Sie: - das Bild vom Kind & eigene Werte zu reflektieren - eigene Stressoren & Gefahrensituationen einzuordnen - die Auswirkungen von Strafen, Konsequenzen und Bedürfnisverhinderungen - Führung & Macht neu zu denken Dieses Seminar kann sowohl einzeln als auch preisermäßigt in der Reihe von drei weiteren Seminaren mit dem Titel „Bedürfnisorientiert Handeln“ gebucht werden. Bei der Buchung von zwei Terminen gewähren wir 10 % Ermäßigung. Weitere Themen: ·Auf Augenhöhe – Einführung in das Thema Kinder bedürfnisorientiert begleiten M21001 / 2027-1 ·Adultismus im Kita-Alltag - Umgang mit machtvoller Sprache (09.03.27) M21002 / 2027-1 ·Bedürfnisse im Blick - Verhalten (eines Kindes) verstehen, Veränderungen anstoßen (29.06.27) M21004 / 2027-1 In Kooperation mit: Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. - Fachbereich Tageseinrichtungen für Kinder
Komplexe Informationen verständlich aufzubereiten ist eine Schlüsselkompetenz für gelingende Inklusion. In dieser Fortbildung lernen Sie die Regeln der Einfachen Sprache kennen, um Briefe, Formulare oder Infotexte so zu gestalten, dass sie von möglichst vielen Menschen mühelos verstanden werden. Auch Künstliche Intelligenz kann dabei unterstützen, Texte verständlicher zu formulieren. Sie erhalten einen Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen von KI bei der Überarbeitung von Texten. Dabei wird deutlich: KI kann Arbeitsschritte erleichtern, ersetzt aber nicht das eigene Wissen über Einfache Sprache. Nur wer die grundlegenden Kriterien kennt, kann die Qualität von KI-generierten Texten einschätzen, Fehler erkennen und die Ergebnisse sinnvoll überarbeiten. Inhalte ·Die zentralen Regeln und Leitlinien der Einfachen Sprache ·Abgrenzung: Einfache Sprache vs. Leichte Sprache ·Praxis-Werkstatt: Analyse und Überarbeitung mitgebrachter Textbeispiele ·Einfache Sprache und KI: Möglichkeiten, Grenzen und Qualitätsprüfung von KI-generierten Texten Lernziele Nach der Fortbildung … ·kennen Sie die Leitlinien der Einfachen Sprache und die Abgrenzung zur Leichten Sprache. ·können Sie typische Verständnisbarrieren in geschriebenen Texten identifizieren. ·können Sie eigene Texte und Dokumente zielgruppengerecht und verständlich überarbeiten. ·kennen Sie Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von KI bei der Überarbeitung von Texten in Einfache Sprache. ·können Sie KI-generierte Textvorschläge anhand der Kriterien für Einfache Sprache einschätzen und bei Bedarf überarbeiten. Zielgruppe ·Mitarbeitende in Verwaltung, Pädagogik, Pflege und Sozialdienst
Kinder trauern anders als Erwachsene und finden ganz unterschiedliche Wege, mit Verlust und Abschied umzugehen. Ihre Trauer zeigt sich dabei nicht immer unmittelbar oder so, wie wir es erwarten. Für Bezugspersonen kann es deshalb herausfordernd sein, zu verstehen, was ein trauerndes Kind gerade braucht. Das Kurs-Angebot vermittelt grundlegendes Wissen darüber, wie Kinder in verschiedenen Alters- und Entwicklungsphasen Trauer erleben und ausdrücken. Die Teilnehmenden erhalten praktische Impulse für einen einfühlsamen und altersgerechten Umgang mit Verlust, Abschied und Tod. Dabei geht es auch um hilfreiche Rituale, Möglichkeiten für Gespräche und die Frage, wo die eigenen Möglichkeiten der Begleitung liegen. Zielgruppe: päd. Fachkräfte und Interessierte
Musik begeistert Kinder - und unterstützt ganz nebenbei ihre sprachliche, soziale und motorische Entwicklung. In diesem Workshop erhalten Sie praxisnahe Einblicke in die Grundlagen der Musikpädagogik. Gemeinsam entdecken wir spielerische Methoden, musikalische Rituale und kreative Ideen, wie Musik integriert werden kann - ganz ohne Vorkenntnisse oder Instrumente.
Stetiger Wandel prägt die Kita-Landschaft. Er ist unumgänglich und Teil der fortlaufenden Qualitätsentwicklung von Kitas. Teamführung ist in Veränderungsprozessen eine zentrale Leitungsaufgaben, weil notwendige Veränderungen nur dann wirksam werden, wenn sie im Alltag der Mitarbeitenden ankommen. Die Rolle der Leitung ist, Orientierung zu schaffen, indem sie Ziele, Prioritäten und Rollen kommuniziert und Entscheidungsspielräume transparent macht. Die Etablierung einer konstruktiven Konfliktkultur ist für die gelingende Implementierung von Neuerungen wichtig. Inhaltliche Meinungsverschiedenheiten sollten früh angesprochen, sachlich benannt und als normaler Teil der Zusammenarbeit verstanden werden. Dafür braucht es respektvolle Kommunikation, Übung im Geben und Nehmen von Feedback und funktionierende Wege zu konstruktiven Klärungen. Der Workshop bietet einen Reflexionsraum für folgende Fragen: • Wie gelingt es, die Notwendigkeit für kontinuierlichen Wandel verständlich zu machen? • Was hilft, um Beteiligung zu ermöglichen und Motivation zu erhalten? • Auf welche Weise könne Widerstände ernst genommen und zur Weiterentwicklung genutzt wer- den? • Wie können Leitungskräfte die Entwicklung einer konstruktiven Konfliktkultur in Kita-Teams för- dern?
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende im offenen Ganztag, die Kinder beim entdeckenden Lernen begleiten und naturwissenschaftliche Neugier gezielt fördern möchten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich mit einfachen, kostengünstigen Alltagsmaterialien spannende Experimente gestalten lassen, die Kinder zum Staunen, Ausprobieren und Weiterdenken anregen. Sie lernen vielfältige Praxisideen kennen, die ohne großen Aufwand im Nachmittagsbereich umgesetzt werden können. Dabei geht es nicht nur um das Durchführen von Experimenten, sondern auch darum, Kinder in ihren individuellen Lernprozessen zu begleiten, Fragen aufzugreifen und eigenständiges Denken zu fördern. Methodische Impulse helfen Ihnen, eine forschende Haltung bei Kindern zu unterstützen und Bildungsprozesse spielerisch zu gestalten.
Lautsprachunterstützende Gebärden begleiten die gesprochene Sprache, machen Gesagtes sichtbar und tragen nachweislich zur Sprachentwicklung bei. In dieser Fortbildung erhalten Sie einen fundierten und praxisnahen Überblick über den Einsatz lautsprachunterstützender Gebärden. Sie erlernen erste wichtige Gebärden für den Alltag und erfahren, wie Sie diese mit Hilfe der SIGN-Materialien spielerisch und fördernd im familiären, pädagogischen oder pflegerischen Umfeld verankern können. Inhalte ·Grundlagen und Wirkungsweise lautsprachunterstützender Gebärden auf die Sprachentwicklung ·Einsatzbereiche bei Sprachentwicklungsverzögerung, kognitiven Beeinträchtigungen oder Deutsch als Zweitsprache ·Praktisches Erlernen erster zentraler lautsprachunterstützender Gebärden für Alltagssituationen ·Vorstellung und Handhabung des SIGN-Materialsystems (SIGNbox & SIGNdigital) zur Erstellung eigener Vorlagen ·Methoden zur alltagsintegrierten, spielerischen Vermittlung lautsprachunterstützender Gebärden An wen richten sich lautsprachunterstützende Gebärden? Sie richten sich primär an Menschen, die gesprochene Sprache besser verstehen oder erlernen möchten – wie Kinder mit verzögerter Sprachentwicklung, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, Personen im Rahmen der Unterstützten Kommunikation Zielgruppe ·Fachkräfte aus Kitas, Schulen, Pflege, Sozialwesen und Therapie ·Alle Interessierten, die lautsprachunterstützende Gebärden kennenlernen und einsetzen möchten (keine Vorkenntnisse erforderlich)
Kinder zeigen ihre Bedürfnisse häufig über ihr Verhalten – manchmal leise, manchmal deutlich und herausfordernd. Wie kindliches Verhalten besser beobachtet und verstanden werden kann und wie wir uns im Team gemeinsam auf den Weg machen können, stellt den zentralen Punkt dieses Seminars dar. Gemeinsam reflektieren wir Situationen aus dem Kita-Alltag und erarbeiten praktische Strategien, die helfen können, Veränderungen anzustoßen und Kinder in herausfordernden Momenten angemessen zu begleiten. In diesem Seminar lernen Sie: - das Verhalten eines Kindes genauer zu beobachten und zu ergründen, welche Bedürfniserfüllung wohlmöglich dahintersteht - die Grenzen eines Kindes und die eigenen Grenzen wahrzunehmen und einzuhalten - was es braucht, um Veränderungsprozesse anzustoßen Dieses Seminar kann sowohl einzeln als auch preisermäßigt in der Reihe von drei weiteren Seminaren mit dem Titel „Bedürfnisorientiert Handeln“ gebucht werden. Bei der Buchung von zwei Terminen gewähren wir 10 % Ermäßigung. Weitere Themen: ·Auf Augenhöhe – Einführung in das Thema Kinder bedürfnisorientiert begleiten M21001 / 2027-1 ·Adultismus im Kita-Alltag - Umgang mit machtvoller Sprache (09.03.27) M21002 / 2027-1 ·Folge dem Kind, wenn du möchtest, dass es dir folgt - Grenzverletzungen überwinden (27.04.27) M21003 / 2027-1 In Kooperation mit: Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. - Fachbereich Tageseinrichtungen für Kinder
- Wie wirkt sich die pädagogische Grundhaltung und Raumgestaltung nach Montessori auf die Kinder aus? - Praktische Umsetzungsmöglichkeiten von Montessori Materialen, welche Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen.
Der Kurs vermittelt pädagogischen Fachkräften an Schulen praxisnahe Strategien zur Gewaltprävention, Deeskalation und zum Eigenschutz. Im Fokus stehen rechtliche Grundlagen, sicheres Auftreten, verbale Deeskalation sowie einfache, schulalltagstaugliche Techniken zur Selbstverteidigung. Ziel ist es, in herausfordernden Situationen ruhig, professionell und handlungssicher zu bleiben - ohne Eskalation und unter Wahrung der pädagogischen Verantwortung.
Die Maßnahme umfasst 220 Unterrichtsstunden sowie 50 Stunden betriebliche Erprobung und ist durch die fachkundige Stelle CERTQUA zertifiziert. Die Aufgabe einer Schulbegleitung ist es, Schüler*innen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen den Besuch einer Regelschule zu ermöglichen. Ein/e Schulbegleiter*in ist in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg für ein Kind zuständig und begleitet dieses sowohl im Unterricht als auch in den Pausen. Schulbegleitungen sollten mit einer großen Vielfalt an Methoden und Instrumenten vertraut sein, um schnell auf spezifische Situationen reagieren zu können und dem Kind somit eine Unterstützung zu bieten. Die Arbeit der Schulbegleitung ist mit vielen Bereichen verknüpft. Eine enge Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Schule und Eltern ist ebenso Voraussetzung wie eine gute Kooperation zu außerschulischen Partnern. Mit dieser Qualifizierung werden Sie auf diese Tätigkeit vorbereitet. Zielgruppe: Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die sich auf eine Tätigkeit als Schulbeglei-ter*in vorbereiten möchten oder bereits in diesem Feld tätig sind und ihr Praxiswissen im Rahmen dieser Weiterbildung noch vertiefen möchten. Pädagogische, medizinische oder pflegerische Vorkenntnisse sind wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Maßnahmeinhalte: ·Grundlegende Definitionen und Rechtliches ·Allg. Basiskenntnisse zur Entwicklungdes Kindes/Jugendlichen ·Grundlagen der Kommunikation ·Körperliche und motorische Entwicklung und Beeinträchtigungen ·Emotional-soziale Entwicklung und Beeinträchtigungen ·Seelische Beeinträchtigungen ·Das Umfeld Schule ·Arbeitsrechtliche Grundlage ·Deeskaliationstraining
Autismus ist ein Thema, das viele Menschen berührt - sei es im Beruf, in der Familie oder im Freundeskreis. Inhalte: - Eine Einführung in das Thema Autismus - Tipps für den Alltag - Informationen zu Unterstützungsangeboten Zielgruppe: Fachkräfte aus dem sozialen und pädagogischen Bereich, Schulbegleiter*innen, Integrationshelfer*innen
Beratungsgespräche verlangen Sensibilität, Verständlichkeit und Anpassungsfähigkeit. In dieser Fortbildung erlernen Sie Methoden und Haltungen, um Beratungsangebote so zu strukturieren, dass Klientinnen und Klienten mit unterschiedlichen Kommunikationsbedarfen aktiv einbezogen und gestärkt werden. Inhalte ·Haltung, Sensibilisierung und Beziehungsgestaltung in barrierefreien Beratungsgesprächen ·Werkzeuge der Unterstützten Kommunikation und Visualisierungsmethoden ·Anwendung von Einfacher und Leichter Sprache in mündlichen Beratungen ·Vorbereitung, Durchführung und Reflexion anhand von Praxisbeispielen aus dem Arbeitsalltag Lernziele Nach der Fortbildung … ·kennen Sie die spezifischen Anforderungen und Gesprächstechniken für barrierefreie Beratungen. ·kennen Sie die Grundlagen von Einfacher/Leichter Sprache und Unterstützter Kommunikation im Beratungssetting. ·können Sie Gespräche bedarfsgerecht strukturieren, visualisieren und die Mitwirkung der Zielgruppe fördern. Zielgruppe ·Fachkräfte in der Sozial-, Teilhabe-, Integrations- und Migrationsberatung ·Mitarbeitende in der Eingliederungs-, Behinderten- und Pflegehilfe ·Verfahrenslotsen im Jugendamt sowie ehrenamtlich Beratende
Wie können Sie als Eltern oder Betreuer die Herausforderungen von Diabetes bei Kindern besser bewältigen? Dieser Themenabend richtet sich an Eltern, pädagogische Fachkräfte und Tagesmütter, die sich über die speziellen Anforderungen und Schwierigkeiten im Umgang mit Diabetes informieren möchten. Gemeinsam werden wir die Grundlagen des Diabetes erkunden, einschließlich der Ursachen für hohen und niedrigen Blutzucker sowie deren Auswirkungen auf das tägliche Leben. Wir sprechen über die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung und wie diese zur Blutzuckerregulation beiträgt. Zudem werden wir die verschiedenen Möglichkeiten der Insulinverabreichung erläutern und deren Vor- und Nachteile diskutieren. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und wertvolle Tipps zu erhalten, die Ihnen und den Kindern helfen, den Alltag mit Diabetes erfolgreich zu meistern. Seien Sie dabei und stärken Sie Ihre Fähigkeiten im Umgang mit dieser Erkrankung!
Umfang: 60 Unterrichtsstunden, 20 Unterrichtsstunden Hospitation und 10 Unterrichtstunden Eigenstudium Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Zertifikatskurs „Fit for Kid“, Grundkurs für „Pädagogische Mitarbeiter:innen“. Der Inklusionsansatz in Schulen und Kitas verfolgt den Gedanken, dass Kinder mit besonderen Bedürfnissen in das bestehende System eingegliedert werden, um das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung zu ermöglichen. Die Inklusionshelfer*innen ermöglichen die Umsetzung dieses Vorhabens. Sie unterstützen bei pflegerischen Aufgaben sowie bei der individuellen Begleitung. Inhalte der Fortbildung: - Einführung in die Entwicklungsbereiche der Schüler:innen - Bedürfnisse wahrnehmen und erkennen - Empathieübungen - Fallbeispiele zu Auffälligkeiten in den verschiedenen Bereichen - Informationsgewinnung (Lebenskontext des Schülers) - Begleitung und Angebotsgestaltung in der unterrichtsfreien Zeit - Individuelle Unterstützung - Körperpflege und Begleitung - Sensorische Integration
Umfang: 120 Unterrichtsstunden, 30 Unterrichtsstunden Hospitation oder Praktikum und 20 Unterrichtsstunden Eigenstudium Für Frauen und Männer zur Eingliederung in das Berufsleben nach einer Familienphase. Diese Qualifizierungsmaßnahme richtet sich an Personen, die schon immer gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten wollten, egal, ob sie aus einem pädagogischen Arbeitsfeld kommen oder sich neu orientieren möchten. Der Kurs qualifiziert für unterschiedliche pädagogische Arbeitsfelder. Themenschwerpunkte: - Pädagogische und psychologische Grundlagen - Angewandte Methodik und Didaktik - Gesundheit, Ernährung, Einführung in die Erste Hilfe am Kind - Das Spiel als pädagogisches Element - Umgang mit Medien - Einführung in die EDV - Kennenlernen unterschiedlicher pädagogischer Konzepte und entsprechender Einrichtungen - Praktikum und Projekt - Beruflicher Wiedereinstieg - Deeskalationstraining
Termine: 13.10. + 14.10.2027, jeweils 09:00 - 16:00 Uhr Niemand ist ein Problem. Das Verhalten kann zum Problem werden. Ob Konflikte mit Kindern, Eltern oder im Kollegium: Der pädagogische Alltag fordert täglich heraus. Diese Fortbildung arbeitet u.a. mit dem Konflikthaus. Das Modell ordnet Konflikte in fünf Räume: Beziehung, Sicherheit, Hinhören und Verstehen, Fair-Handeln und Schutz. Jeder Raum ist verbunden mit einer besonderen Aufmerksamkeit und kommunikativen Herausforderung im Miteinander. Teams lernen zu erkennen, in welchem Raum sie gerade stehen und was dort weiterhilft. Wir schauen gemeinsam hinter das Verhalten und entdecken die Bedürfnisse, die dort verborgen liegen. Geübt wird an realen Situationen aus dem Einrichtungsalltag und nicht an grauer Theorie. So entsteht mehr Leichtigkeit im Miteinander und der Transfer in den Berufsalltag gelingt direkt. Grundlage der Fortbildung ist das Fachbuch „Konflikte lösen. Schwierige Situationen im Kita-Alltag meistern" (Herder) sowie das Konflikthaus, das ich gemeinsam mit Kathrin Hohmann entwickelt habe. Ende 2026 erscheint dazu unser gemeinsames Buch im Edition Claus Verlag. In der Fortbildung kommt das Modell schon jetzt zum Einsatz.
Ob Elterninformationen, Aushänge, Einladungen, Arbeitsmaterialien oder Präsentationen – mit Canva lassen sich ansprechende Materialien für den pädagogischen Alltag einfach und professionell gestalten. In diesem praxisorientierten Kurs lernen die Teilnehmenden die wichtigsten Funktionen von Canva kennen und setzen diese direkt anhand eigener kleiner Gestaltungsprojekte um. Dabei geht es nicht nur um die technische Bedienung, sondern auch um grundlegende Gestaltungsprinzipien: Wie werden Informationen übersichtlich aufbereitet? Wie lassen sich Farben, Schriften, Bilder und Vorlagen sinnvoll einsetzen? Und worauf sollte bei der Nutzung von Bildern und persönlichen Daten im pädagogischen Umfeld geachtet werden? Zielgruppe: päd. Fachkräfte
Kinder trauern anders als Erwachsene und finden ganz unterschiedliche Wege, mit Verlust und Abschied umzugehen. Ihre Trauer zeigt sich dabei nicht immer unmittelbar oder so, wie wir es erwarten. Für Bezugspersonen kann es deshalb herausfordernd sein, zu verstehen, was ein trauerndes Kind gerade braucht. Das Kurs-Angebot vermittelt grundlegendes Wissen darüber, wie Kinder in verschiedenen Alters- und Entwicklungsphasen Trauer erleben und ausdrücken. Die Teilnehmenden erhalten praktische Impulse für einen einfühlsamen und altersgerechten Umgang mit Verlust, Abschied und Tod. Dabei geht es auch um hilfreiche Rituale, Möglichkeiten für Gespräche und die Frage, wo die eigenen Möglichkeiten der Begleitung liegen. Zielgruppe: päd. Fachkräfte und Interessierte
Voraussetzung für die Teilnahme an der Aufbauqualifikation für Schulbegleiter:innen ist der Zertifikatskurs „Fit for Kid“, Grundkurs für „Pädagogische Mitarbeiter:innen“ und der Zertifikatskurs „Grundqualifikation für inklusive Begleitung in Schulen und Kindertagesstätten - Inklusionshelfer:in“. Das Aufbaumodul umfasst 40 Unterrichtsstunden, dazu kommt eine Abschlussveranstaltung mit Abschlusskolloquium und Zertifikatsübergabe. Die Aufgaben der Schulbegleitungen richten sich einzelfallbezogen nach dem individuellen Hilfebedarf des Kindes. Dabei hat das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ Vorrang vor anderen Hilfsangeboten. Die Schulbegleitung unterstützt Schüler:innen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen. Den Schüler:innen wird durch die Schulbegleitung die Möglichkeit eröffnet, eine Regelschule zu besuchen, um so am schulischen Leben teilzuhaben. Inhalte: - Aufgaben im Schulalltag - Rechtliche Grundlagen im Umgang mit und zum Schutz beeinträchtigter Kinder - Familienarbeit - Zusammenarbeit mit Träger, Eltern, Schule, und Jugendamt - Aufgaben und Rolle der Schulbegleitung - Datenschutz - Förderung der Persönlichkeitsentwicklung - Erstellen von Routineplan, Entwicklungsplan, Förderplan und Hilfeplan - Gesprächsführung und Kommunikation
Musik begeistert Kinder - und unterstützt ganz nebenbei ihre sprachliche, soziale und motorische Entwicklung. In diesem Workshop erhalten Sie praxisnahe Einblicke in die Grundlagen der Musikpädagogik. Gemeinsam entdecken wir spielerische Methoden, musikalische Rituale und kreative Ideen, wie Musik integriert werden kann - ganz ohne Vorkenntnisse oder Instrumente.
Weniger Stress. Mehr Freude. Referent:innen Ausbildung In Kooperation mit dem Bistum, der KEB Osnabrück und dem AKF Bonn Eine dreiteilige Ausbildung basierend auf dem Kurskonzept „Weniger Stress. Mehr Freude“, vermittelt mit Blick auf Kinder im Alter von 3-11 Jahren zentrale pädagogische Inhalte für die Elternbildung. (www.kess-erziehen.de) Die Katholische Erwachsenenbildung Emsland-Ostfriesland e.V, die KEB Osnabrück e.V. und das Bistum Osnabrück bieten diese Kursleiter-Ausbildung in Kooperation mit dem AKF Bonn an. Diese Ausbildung beinhaltet die erfahrungsorientierte Vermittlung des Kurskonzepts sowie der aktuellen wissenschaftlichen Hintergründe und bietet eine Vertiefung der bisherigen Leitungskompetenzen nach dem Kess-Ansatz. Die Reihe qualifiziert zur Durchführung des Elternkurskonzeptes Kess-erziehen®. Weniger Stress. Mehr Freude, sowie zur Durchführung von Einzelveranstaltungen gemäß der im Konzept gegebenen, alltagsrelevanten, pädagogischen Themen. Geboten werden neben einer strukturellen Einbindung auch weiterführende Supervisionen und Fortbildungen. Die Fortbildung zur Referent:in umfasst drei Ausbildungsblöcke. Grundlegende Kenntnisse sowie das Kurskonzept werden über Impulse und erfahrungsorientierte Elemente vermittelt. Schwerpunkte der Ausbildungsblöcke: I. Individualpsychologische Aspekte und Prinzipien der Erziehung: der Elternkurs „Weniger Stress. Mehr Freude“ und seine Inhalte (Blockseminar mit 2 Übernachtung) II. Ermutigung als Grundprinzip: Ermutigende Haltung als Erziehende:r und als Referent:in ( 2 Seminartage) III. Elternkurs-Praxis: Vermittlungsfertigkeiten und Leitungskompetenzen. Den Elternkurs erleben, reflektieren und durchführen (2 Seminartage) Referent:innen : Refrententeam der AKF Voraussetzung für die Teilnahme an der Ausbildung: • Erfahrung in der Leitung von Gruppen Erwachsener • Erziehungserfahrung mit eigenem Kind oder in beruflichem Zusammenhang • Bereitschaft, im Rahmen christlicher Familienbildung tätig zu werden bzw. mit den entsprechenden Trägern zu kooperieren. Ausbildungsabschluss Die erfolgreiche Teilnahme an der Kursreihe wird mit einem Zertifikat bescheinigt, das zur Durchführung des Elternkurses berechtigt. Die Voraussetzungen dafür sind: • Teilnahme an der gesamten Ausbildung • umfassende Kenntnisse der Inhalte • Leitungskompetenz, die in der Ausbildung praxisorientiert vertieft wird. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Teilnahmebeitrag: Für diesen Kurs ist es geplant Fördermittel zu stellen. Weitere Infos folgen. Falls Sie jetzt schon konkret Fragen haben, melden Sie sich gerne: Ansprechperson: Anne Deeken- Köbbe KEB Emsland- Ostfriesland e.V. Tel.: 05931 4086-0 E-Mail: deeken-koebbe@keb-el-o.de