Trauer ist ein Weg, den jede*r auf individuelle Weise geht. An zwei Terminen, die unabhängig voneinander gebucht werden können, wollen wir der eigenen Trauer auf die Spur kommen. Wir wandern durch die Natur, "sammeln" Bilder mit der Handykamera, wollen verschiedene Blickwinkel und Perspektiven einnehmen und miteinander in den Austausch kommen.
In Kooperation mit der Stadt Haselünne, Hospiz Herzlake/ Haselünne – Dekanat Das Lebensende und das Sterben machen uns als Mitmenschen oft hilflos. Obwohl die meisten Menschen sich wünschen zuhause zu sterben, stirbt der größte Teil der Bevölkerung in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Letzte Hilfe:- richtet sich an ALLE Menschen, die sich über die Themen rund um das Sterben, Tod und Palliativversorgung informieren wollen- schafft Grundlagen und hilft mit, die allgemeine ambulante Palliativversorgung zu verbessern - ist das Basiswissen für eine sorgende Gesellschaft- wendet sich an Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und Betriebe. Kursaufbau:Der Kurs besteht aus vier Unterrichtseinheiten (Modulen) zu jeweils 45 Minuten. In der Regel wird der Kurs an einem Nachmittag oder Abend durchgeführt. Die Moderation erfolgt durch erfahrene und zertifizierte KursleiterInnen mit Erfahrungen in der Hospiz- und Palliativversorgung. Modul 1: Sterben als ein Teil des Lebens Modul 2: Vorsorgen und entscheiden Modul 3: Leiden lindern Modul 4: Abschied nehmen.
Gefühle begleiten uns jeden Tag – ob wir sie bewusst wahrnehmen oder nicht. Sie beeinflussen unsere Entscheidungen, unsere Kommunikation, unsere Beziehungen und unser Selbstbild. Wer seine Gefühle nicht benennen oder mitteilen kann, erlebt oft Missverständnisse, innere Spannungen oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden. Auch im Umgang mit anderen sind wir schnell überfordert, wenn wir emotionale Signale nicht deuten oder angemessen darauf reagieren können. In diesem interaktiven Workshop lernen Sie, Ihre eigene Gefühlswelt besser zu verstehen und zu benennen – ein entscheidender Schritt zu mehr innerer Klarheit, Selbstwirksamkeit und zwischenmenschlicher Verbundenheit. Gleichzeitig entwickeln Sie ein feineres Gespür für die Emotionen anderer und lernen, empathisch zu kommunizieren. Ziel ist es, die „Sprache der Emotionen“ so zu nutzen, dass sie Verbindung schafft statt Distanz – auch in herausfordernden Situationen.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorung Niedersachsen e. V. Es ist nur eine Anmeldung über diese Stelle möglich. In unserer Gesellschaft und im Alltag findet die Trauer Einzelner oft keinen Platz. Umso wichtiger ist es, dass wir in hospizlichen Kontexten Möglichkeiten schaffen, diesen Menschen Raum zu geben. Ebenso wie bei der Begleitung von sterbenden Menschen und deren Angehörigen ist es unerlässlich, sich auch auf die Begleitung von Trauernden vorzubereiten – durch Selbstreflexion und das Aneignen grundlegender Kenntnisse über Trauerprozesse. Ein wesentlicher Teil der Fortbildung ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Trauererfahrungen: • Wie konnten bislang eigene Trauererfahrungen verarbeitet werden? • Welche Kraftquellen standen zur Verfügung? Diese persönlichen Reflexionen werden durch Kenntnisse aus der Trauerforschung ergänzt. An einem zweiten Samstag vertiefen die Teilnehmenden ihr Wissen in Gesprächsführungstechniken im Umgang mit Trauernden und beschäftigen sich mit weiteren Methoden. Sie erhalten praktische Hilfestellungen für die konkrete Arbeit in der Familie, im Trauercafé oder beim Hausbesuch. Der Bogen spannt sich von Kommunikation über praktisches Handeln bis hin zur Entwicklung konkreter Projektideen. Wir laden Sie herzlich ein, an dieser Fortbildung teilzunehmen und gemeinsam Wege zu finden, trauernden Menschen beizustehen. Anmeldung: Aus förderrechtlichen Gründen können nur Anmeldungen von Mitgliedern der Trägerorganisationen, die gemeinnützig sind, berücksichtigt werden. Bitte melden Sie sich über das Anmeldeportal auf der Homepage des Landesstützpunktes Hospizarbeit und Palliativversorung Niedersachsen e. V. an: https://www.hospiz-palliativ-nds.de/lshpn-termine/ Zahlungsmodalitäten: Die Veranstaltung wird durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung bezuschusst. Bitte erst nach Erhalt der Rechnung überweisen. Stornofristen bis 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei unter 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: 50 % des Teilnehmerbeitrages unter 2 Wochen 100 % des Teilnehmerbeitrages Kontakt: Geschäftsstelle Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e.V. Fritzenwiese 117 29221 Celle veranstaltungen@hospiz-palliativ-nds.de Tel. 05141/21 969 86 Fax 05141/21 969 88
Du fehlst mir so. - Diesen Satz sagen oder denken Trauernde nach dem Verlust eines geliebten Menschen noch lange Zeit. Sie erleben, dass die Trauer sich verändert, aber die Lücke, die der Tod verursacht hat, bleibt. Das Ziel der Trauer ist nicht, den Verstorbenen zu vergessen, denn er ist und bleibt Teil meines Lebens. Vielmehr gilt es, ihm/ihr einen guten und bleibenden Platz in meinem Leben zu geben. Miteinander wollen wir versuchen, einen solchen Platz zu suchen, zu finden. Der besondere Ort am Meer kann für neue Gedanken und Schritte hilfreich sein. Sie dürfen den Ort genießen und Kraft schöpfen für den weiteren Weg.
In 2027 startet wieder eine qualifizierte Ausbildung zur ehrenamtlichen Mitarbeit im ambulanten Hospizdienst als Begleiter*in. Die Ausbildung bietet die Möglichkeit, sich mit seiner eigenen Biografie auseinanderzusetzen, Sicherheit im Umgang mit Sterbenden und ihren An- und Zugehörigen zu gewinnen. Ein weiterer Gesichtspunkt sind das Kennenlernen verschiedener Trauermodelle und ethischer und rechtlicher Aspekte am Lebensende und diese zu diskutieren.
Digitales Erbe – einfach und praxisnah erklärt Was passiert mit den Fotos auf dem Smartphone, wer hat Zugriff auf E-Mails oder das Onlinebanking, auf welchen Websiten muss ggf. der Kontakt gelöscht werden? Das Digitale Erbe betrifft uns alle und mit der zunehmenden Digitalisierung jeden Tag mehr. Das Wesentliche lässt sich einfacher klären und vorbereiten, als viele denken. Dafür müssen Sie weder IT-Techniker noch Jurist sein. In diesem Vortrag erhalten Sie einen verständlichen, praxisnahen Überblick darüber, was rund um das digitale Erbe wichtig ist. Schritt für Schritt wird gemeinsam erarbeitet und für den Laien einfach erklärt, welche Dinge Sie schon zu Lebzeiten regeln können, damit Angehörige im Ernstfall entlastet sind. Neben den Inhalten steht auch der persönliche Austausch im Mittelpunkt: Es gibt Raum für Fragen, Gespräche und Erfahrungen. Ein Angebot für alle, die vorsorgen möchten – ruhig, verständlich und mit einem guten Gefühl. Sabine Jostmeier ist selbstständige Rednerin für freie Zeremonien sowie Trainerin für Themen rund um die Vorsorge für den Todesfall, Gestaltung von Abschiedszeremonien und Trauerkultur in Deutschland. Zusätzlich verfügt sie über Erfahrungen als zertifizierte betriebliche Trauerbegleiterin.