Stärkung des Selbstbewusstseins und der eigenen Handlungssicherheit. Die Teilnehmerinnen lernen, Grenzen klar zu erkennen und zu kommunizieren, Gefahrensituationen frühzeitig wahrzunehmen und in Konfliktsituationen angemessen zu reagieren. Ergänzend werden einfache Strategien zur Deeskalation und zum persönlichen Eigenschutz vermittelt.
Beziehungskompetenz Das Leben wird bestimmt durch Beziehungen zu anderen Menschen: Zu Einzelnen, in Gruppen und zu Menschen in Organisationen. In jeder Begegnung ist die Person selbst und vor allem ihre Kompetenz in der »Beziehungsgestaltung« das wichtigste Instrument. Wie Menschen Beziehungen gestalten, hängt von der eigenen Person, ihren Lebenserfahrungen und der je aktuellen Situation ab. Die eigenen im Laufe des Lebens entwickelten spezifischen Beziehungsmuster zu kennen und einen Sensus für die Beziehungsmuster der jeweiligen Gegenüber zu haben, erweitert die Handlungsoptionen, die eine Person in der Beziehungsgestaltung hat. Leitungskräfte und Berater:innen sind über das persönliche hinaus auch professionell auf diese Kompetenz angewiesen. Deshalb ist Beziehungskompetenz für sie von besonderer Bedeutung. Für sie geht es nicht nur eine sensible Selbst- und Fremdwahrnehmung sondern auch um die Fähigkeit, Situationen zu schaffen, in denen der Kontakt und das Zusammenwirken gelingen. Zielgruppe Dieses Sensitivity-Training richtet sich an alle Menschen, die mehr über sich, über Gruppen und über Beziehungen erfahren und die ihre Beziehungskompetenz erweitern wollen. Insbesondere richtet sich das Training an Personen, die in der Leitung und Beratung eine besondere Verantwortung für gelingende professionelle Beziehungen haben: Von der Personalentwicklung und der psychosozialen Beratung bis hin zur Leitung eines Teams, einer Abteilung oder einer Organisation, in der Seelsorge ebenso wie in allen anderen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Feldern, in denen »Leitung« oder »Beratung« stattfindet. Das Training ist somit offen für jede Person, die mehr über Beziehungen erfahren und sich persönlich weiterentwickeln will. Inhalt In diesem Sensitivity-Training können die Teilnehmenden durch eigenes emotionales Erleben Empfindsamkeit und Feinfühligkeit für eigene und fremde Verhaltensweisen entwickeln. Dieses Sensitivity-Training folgt der Trias der Aktionsforschung: Handeln-Reflektieren-Trainieren. Das methodisch zentrale Element ist die T(rainings)-Gruppe. Sie ist so angelegt, dass viele Beziehungsmuster agiert und somit sichtbar werden: Wie nehmen Teilnehmende Kontakt auf, wie gehen sie mit Nähe und Distanz, Zuneigung und Ablehnung, Wünschen und Enttäuschungen, Kooperation und Konkurrenz, wie mit Macht und Ohnmacht, Konflikten sowie ihrer Rolle als Mann oder Frau um? Die Trainingsgruppe bietet einen beständigen Wechsel von (Selbst-) Erfahrung, Reflexion und der Möglichkeit, Neues auszuprobieren. Beziehungsmuster werden »am eigenen Leib« erfahren und durch gegenseitige Rückmeldungen besprechbar. In Analysen, die das Agieren unterbrechen, wird grundsätzlicher über die Bedeutung und die Wirksamkeit von Beziehungsmustern reflektiert. Im geschützten Raum der Trainingsgruppe können auch neue Verhaltensweisen erprobt und deren Wirksamkeit überprüft werden. So können die Teilnehmenden ihre persönlichen Handlungsspielräume erweitern und ihre Beziehungskompetenz weiterentwickeln. Abschluss Dieses gruppendynamische Training entspricht den Ausbildungsrichtlinien der DGGO – www.dggo.de. Die Teilnehmenden erhalten eine Bescheinigung über Inhalt, Arbeitsweise und Abschluss des Trainings. Bildungsurlaub/-zeit Die Veranstaltung ist im Rahmen einer beruflichen Weiterbildung in Niedersachsen und Baden-Württemberg anerkannt und kann auf Anfrage für andere Bundesländer beantragt werden. Tagungshaus Das gewählte Tagungshaus ist landschaftlich reizvoll am Waldrand des Deisters gelegen und bietet in den Pausen die Möglichkeit zum Rückzug und zum „Nachsinnen“. Der Veranstaltungsort Springe ist mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof Hannover in 30 Min. zu erreichen. Anmeldung Anmeldung möglichst bis zum 25. August 2027 Freie Teilnahmeplätze sind auf Anfrage gegebenenfalls auch nach Anmeldefrist verfügbar. Bitte melden Sie sich in zwei Schritten an: 1. Kurs-Buchung über unsere Webseite 2. Zusendung des ausführlichen Anmeldeformulars, das Sie von uns per E-Mail erhalten werden, innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt. Der späteste Abgabetermin ist der 25. August 2027.
Anmeldung für diesen Kurs NUR als Interessenbekundung 2027 werden wir einen neuen Zertifikatskurs starten. Er umfasst 96 Unterrichtsstunden und richtet sich an ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierte, Mitarbeitende in sozialen, pädagogischen oder pflegerischen Berufen sowie an alle Interessierten, die sich mit dem Thema Trauer vertieft auseinandersetzen möchten. In dieser Ausführung werden wir vorrausichtlich zwei Wochen als Bildungsurlaub ausrichten. Somit reduziert sich die Anzahl der Wochenendtermine. Die Teilnahmegebühren sind noch abschließend kalkuliert, aber werden sich im Bereich 2000 € bewegen. Trauer ist ein natürlicher und zugleich zutiefst individueller Prozess. In unserem Grundlagenkurs zur Trauerbegleitung erhalten Sie fundiertes Basiswissen und praktische Impulse, um trauernde Menschen einfühlsam, achtsam und kompetent zu begleiten. Der Kurs vermittelt zentrale Modelle und Dynamiken von Trauer, zeigt hilfreiche Gesprächs- und Haltungskonzepte auf und bietet Raum für Selbsterfahrung sowie Austausch in der Gruppe. Er richtet sich an ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierte, Mitarbeitende in sozialen, pädagogischen oder pflegerischen Berufen sowie an alle Interessierten, die sich mit dem Thema Trauer vertieft auseinandersetzen möchten. Begleiten lernen heißt verstehen, zuhören und da sein. Wir freuen uns auf Sie! Rahmenbedingungen und Abschluss Der Kurs ist ein Zertifikatskurs der Kath. Erwachsenenbildung im Lande Niedersachsen e.V. (KEB Nds.) und anerkannt als Grundlagenkurs Trauerbegleitung des Bundesverbands Trauerbegleitung (BVT). Er entspricht den Anforderungen des Rahmenkonzeptes für den Grundkurs Trauerbegleitung und Trauerberatung des Deutschen Hospiz- und Palliativ Verbandes e.V. (DHPV) und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP). Weitere Informationen: Rahmenkonzept der DHPV Abschlussvoraussetzungen Regelmäßige Teilnahme (mind. 90 % der Unterrichtszeit), Selbststudium (ein Buch, Podcast, Social Media Kanal oder Film zum Thema vorstellen), Treffen in Peer-Groups sowie ein Kolloquium mit einer Gruppen-Präsentation eines erarbeiteten Projektes. Die Teilnehmenden erhalten nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat der KEB Nds. mit Logo des DHPV und der DGP sowie eine Teilnahmebescheinigung anerkannt vom BVT. Der Kurs befähigt zur Begleitung von Trauerprozessen in Einzelgesprächen (bei nicht erschwerter Trauer) Begleitung von Gruppenangeboten zur Unterstützung trauernder Menschen Kurs-Leitungs-Team Referentin: Sabine Cimbollek – Gruppen- und Einzelbegleiterin Trauer, BildungsreferentinReferentin: Marion Zwilling – Trauerbegleiterin, Referentin für Trauerthemen (Qualifizierende des BVT, DHPV und der DGP)Organisation: Frederik Wilhelmi, Päd. Mitarbeiter der KEB Programm jeweils samstags, 10 bis 17 Uhr (mit Mittagspause und Stehkaffee)Insgesamt 96 Unterrichtsstunden ThemaLeitungEinstieg: Organisatorisches, Reflexion eigener Trauererfahrung, Motivation, Erwartungen, VorkenntnisseMarion Zwilling, Sabine Cimbollek, Frederik WilhelmiTrauer Theorien / andere Kulturen / BestattungMarion ZwillingKommunikation, Erstgespräche, GesprächsführungSabine CimbollekTrauerangebote / Trauerphasen / TrauergruppenMarion ZwillingSpiritualität / RitualeMarion ZwillingKindertrauer / Elterntrauer / GeschwistertrauerMarion Zwilling, Sabine CimbollekTrauer im System / Trauer nach SuizidMarion ZwillingReflexion, Praktische Übungen, Kollegiale BeratungMarion Zwilling, Sabine Cimbollek„Schuldgefühle“ in der Trauer / Rollenspiele und FallbeispieleMarion Zwilling, Sabine CimbollekErschwerte Trauer / Grenzen / Methoden / MaterialMarion Zwilling, Sabine CimbollekReflexion – Ich als Trauerbegleiter*in / Rolle / Fragen / MethodenSabine CimbollekAbschluss / Kolloquium / Übergabe ZertifikateMarion Zwilling, Sabine Cimbollek, Frederik Wilhelmi Ähnliche Kurse T_04 Kinder- und Jugendtrauer 23.02.2027
Inhalte: -Was ist eine Katastrophe, inwieweit kann ich betroffen sein und wie verhalte ich mich? -Der Fokus liegt jedoch auf ortstypische Katastrophen, für uns also Hochwasser und Stromausfall. -Persönliche Vorsorge (Vorrat, Hausapotheke etc.) -Wie unterstütze ich den Katastrophenschutz (THW, Johanniter, Feuerwehr etc.)?
Abschied und Trauer gehören zum Leben und können uns vor ganz unterschiedliche Herausforderungen stellen. Wie können wir mit einem bevorstehenden oder bereits erlebten Verlust umgehen? Was kann helfen, wenn ein Mensch schwer erkrankt ist oder stirbt, und wie können wir andere in ihrer Trauer unterstützen? Der Kurs vermittelt grundlegendes Wissen über Trauer und zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, Abschied bewusst zu gestalten – auch schon vor dem Tod. Dabei geht es um persönliche Worte, gemeinsame Zeit, Erinnerungen, Rituale und andere Formen des Abschiednehmens, die Halt geben und Nähe ermöglichen können. Die Teilnehmenden erhalten Anregungen, wie sie sich selbst und andere in Zeiten von Abschied und Trauer einfühlsam begleiten können.
Kündigung im Briefkasten? Ärger wegen Krankheit, Überstunden oder Homeoffice? Viele Arbeitnehmer:innen kennen ihre Rechte nicht genau und erleben Unsicherheit bei arbeitsrechtlichen Fragen – oft genau dann, wenn schnelle Entscheidungen gefragt sind. Der praxisnahe Vortrag vermittelt verständlich und lebensnah, worauf es im Arbeitsalltag wirklich ankommt. Anhand typischer Situationen erfahren Sie, welche Rechte und Pflichten gelten und wie Sie in schwierigen Situationen souverän handeln.