Kurse nach Themen
Ältere Menschen können in der Begegnung mit Anderen und in der Auseinandersetzung mit der sie umgebenden Gesellschaft positive und gemeinschaftliche Erfahrungen machen. Die Treffen ermöglichne eine bewusste gesellschaftliche Teilhabe unter der Einbringung persönlicher Erfahrungen und Kompetenzen.
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung - Die Eigenverantwortlichkeit des Menschen und seine Begrenzung durch beschränkt steuerbare Lebenssituationen und -phasen - Autonomieerhalt durch beschränkte und vertrauensvolle Vollmachtsüberschreibungen - Gesetzliche Grundlagen als Verantwortungsebene des Staates - Betreuungen - Engagement für den Mitmenschen
Ausbildung zur Brandschutzhelfer*in im Handwerk (nach DGUV) Auch wenn im Handwerk die passive Sicherheit und Schutzmaßnahmen bereits hoch sind, kann es im Betriebsalltag und auf der Baustelle zu Bränden und feuerauslösenden Unglücksfällen kommen. Der vorbeugende Brandschutz hat hier eine erweiterte Bedeutung, da auch die Verantwortung anderweitig anwesende Personen zu berücksichtigen ist. Das Brandschutzhelfer*in Seminar setzt sich mit folgenden Inhalten auseinander: - Der Arbeitsplatz im Betrieb und auf dem Bau als ‚Brand‘gefährdeter Ort? - aktive und passive Schutzmechanismen (Brandschutzorganisation) - Grundzüge des Brandschutzes - Gefahren durch Brände - Funktion und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen - Verhalten im Brandfall - praktisches Handeln im Brandfall
Musikalische Impulse für die (religions-)pädagogische Arbeit In dieser Praxiswerkstatt stehen musikalische Impulse im Fokus, die die (religions )pädagogische Arbeit bereichern und unterstützen. Musik hat die Kraft, Gemeinschaft zu fördern, Emotionen auszudrücken und Lernprozesse zu intensivieren. Diese Fortbildung bietet Teilnehmenden die Möglichkeit, Musik als vielseitiges Werkzeug in ihrer pädagogischen Praxis einzusetzen. Die Teilnehmenden verlassen die Fortbildung mit einem reichen Repertoire an musikalischen Ideen und Methoden, die sie direkt in ihrer Arbeit umsetzen können. Musik wird als kraftvolles Medium erlebt, das die (religions-)pädagogische Arbeit bereichert und den Zugang zu spirituellen Themen erleichtert.
Professionelle Entwicklungsbegleitung in Kita & Krippe Bewusst und gelassen durch den Kita-Alltag Pädagogische Fachkräfte stehen im Spannungsfeld vielfältiger Erwartungen an sich und der täglichen pädagogischen Arbeit. Die oft erhöhte Bereitschaft, möglichst allen Erwartungen gerecht zu werden, führt zu einer inneren Zerrissenheit, die sich vor allem in ,,ausgebrannt sein" zeigt. Oft stellen wir uns die Frage: ,,Warum fällt es mir so schwer NEIN zu sagen? Oder ,,Warum löst der Umgang mit einzelnen Kindern bestimmte Gefühle aus?" oder ,,Wieso ist der Umgang mit bestimmten Eltern so kraftraubend?" ... lnnere Überzeugungen bzw. innere Antreiber aus Kindheitserfahrungen spielen dabei eine gewichtige Rolle. Kinder professionell zu begleiten bedeutet, sich seiner eigenen inneren Überzeugungen bewusst zu sein. Diese gilt es zu reflektieren sowie Möglichkeiten und Strategien zu finden diese umzuwandeln in Stärkesätze. Dadurch können wir mit großer Gelassenheit und Freude für eine entwicklungsförderliche Umgebung sorgen. lnhalte dieser Fortbildung sind: - Die Persönlichkeit einer Fachkraft - Den eigenen Glaubenssätzen auf die Spur kommen - Strategien und Stärkesätze entwickeln
Häusliche Gewalt erkennen – Kinder stärken Häusliche Gewalt ist ein Thema, das oft im Verborgenen bleibt – und doch betrifft es viele Kinder unmittelbar oder indirekt. Als pädagogische Fachkräfte begegnen Sie diesen Kindern im Alltag häufiger, als es auf den ersten Blick scheint. Diese Fortbildung möchte Ihnen Sicherheit im Umgang mit diesem sensiblen Thema geben. Sie erhalten fachliche und praxisnahe Impulse, um mögliche Anzeichen häuslicher Gewalt frühzeitig wahrzunehmen, Kinder achtsam zu begleiten und ihre Resilienz zu stärken. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit Fragen wie: Welche Signale können auf eine Belastung hinweisen? Wie erleben Kinder häusliche Gewalt und wie kann sie sich in ihrem Verhalten zeigen? Wie kann ich einem Kind Sicherheit geben, ohne es zu überfordern? Was kann ich als pädagogische Fachkraft tun – und wo liegen meine Grenzen? Wie kann ich im Kontakt mit Kindern eine schützende und stärkende Haltung entwickeln? Wie können Resilienz, Selbstwirksamkeit und die Stimme des Kindes gestärkt werden? Und wie sorge ich dabei auch für meine eigene Psychohygiene? Neben fachlichem Input und praxisnahen Methoden bietet die Fortbildung Raum für Austausch. Sie erhalten die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten für Ihren pädagogischen Alltag zu entwickeln. Denn Kinder brauchen Erwachsene, die hinschauen, zuhören, professionell handeln und ihnen vermitteln: Du bist nicht allein. Der Schwerpunkt liegt bewusst auf Früherkennung, professioneller Haltung, Handlungssicherheit und Resilienzförderung. Rechtliche Grundlagen werden dort einbezogen, wo sie für das pädagogische Handeln relevant sind. Die Zielgruppe sind pädagogische Fachkräfte aus Kita, Grundschule, Jugendhilfe und anderen sozialen Einrichtungen.
In diesem Kurs bereiten wir uns gezielt auf die Abschlussprüfung Teil II für Industriekaufleute im Bereich KSK vor. Gemeinsam wiederholen wir prüfungsrelevante Inhalte, bearbeiten typische Aufgaben und besprechen wichtige Themen verständlich und praxisnah. Auch Auszubildende aus dem zweiten Lehrjahr sind herzlich willkommen, um verschiedene Themen frühzeitig zu wiederholen und zu festigen. Außerdem gibt es hilfreiche Tipps zur Prüfungsstrategie und genügend Raum für Fragen und Übungen. Themen: Buchhaltungsvorgänge Kosten- und Leistungsrechnung Jahresabschluss Übung Abschlussprüfungen
Manchmal benötigen Menschen aufgrund von Krankheiten oder Behinderungen Unterstützung bei der Regelung ihrer Angelegenheiten. In solchen Fällen kann eine rechtliche Betreuung eingerichtet werden. Dabei wird einer Person ein rechtlicher Betreuer oder eine rechtliche Betreuerin zur Seite gestellt, die diese in verschiedenen Bereichen unterstützt und vertritt.Die Betreuungsvereine im Landkreis Emsland suchen engagierte, herzliche und verlässliche Persönlichkeiten, die als ehrenamtliche rechtliche Betreuer*innen tätig werden möchten. Ihre Aufgabe? Unterstützung, Vertretung und Übernahme von Verwaltungsarbeiten für Menschen, die aufgrund von Erkrankungen nicht mehr alle Angelegenheiten selbst regeln können.
Fortbildung für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen Ängste gehören zur kindlichen Entwicklung und begleiten viele Kinder in unterschiedlichen Lebensphasen. Manche Ängste sind vorübergehend und altersentsprechend, andere können Kinder stark belasten und ihren Alltag einschränken. Auch zwanghafte Verhaltensweisen, oder ein starkes Kontrollbedürfnis können pädagogische Fachkräfte vor Herausforderungen stellen. Oft stellt sich die Frage: Was ist noch Teil einer normalen Entwicklung – und wann braucht ein Kind besondere Unterstützung? Diese Fortbildung vermittelt praxisnahes Wissen über die Entstehung, Bedeutung und Erscheinungsformen von Ängsten und Zwängen im Kindesalter. Die Teilnehmenden lernen, belastete Kinder besser zu verstehen, ihre Signale einzuordnen und im pädagogischen Alltag angemessen zu begleiten. Dabei werden konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die Kindern Sicherheit, Orientierung und emotionale Stabilität vermitteln. Neben fachlichen Grundlagen stehen die Reflexion eigener Handlungsmuster sowie der professionelle Umgang mit Eltern und weiteren Unterstützungsangeboten im Mittelpunkt. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis werden hilfreiche Strategien für den pädagogischen Alltag entwickelt. Inhalte der Fortbildung: Entwicklungsbedingte und belastende Ängste im Kindesalter unterscheiden Erscheinungsformen von Zwängen und ritualisiertem Verhalten erkennen Ursachen, Auslöser und Schutzfaktoren verstehen Kinder im Umgang mit Ängsten und Unsicherheiten stärken Pädagogische Handlungsmöglichkeiten und Grenzen professionellen Handelns Gespräche mit Eltern sensibel und ressourcenorientiert gestalten Fallbesprechungen und Praxisreflexion
Der Bedarf an Pflegekräften wächst stetig. Der Lehrgang vermittelt grundlegende fachliche (Basis-) Qualifikationen für die Pflege und Betreuung älter Menschen. Der Kurs wendet sich vor allem an nicht ausgebildete Mitarbeiter:innen aus dem Altenpflegebereich, sowie an Personen, die an einer Tätigkeit in der privaten, ambulanten, stationären Altenpflege oder Tagespflege interessiert sind. Außerdem sind all jene angesprochen, die zu Hause eine zu pflegende Person haben. Der Kurs umfasst 161 Unterrichtseinheiten und beinhaltet ein vierzehntägiges Praktikum. Der Lehrgang findet dienstags und donnerstags von 18:30 – 20:45 Uhr, sowie an einigen Samstagen von 09:00 – 14:45 Uhr statt. Ausführliches Informationsmaterial kann angefordert werden.
Raum geben für Entwicklung - Pikler-Pädagogik zwischen Beziehung, Bewegung und Spiel Diese Fortbildung vermittelt die zentralen Grundlagen der Pikler- Pädagogik und deren praxisnahe Umsetzung in der Kindertagespflege. Im Mittelpunkt der Fortbildungsveranstaltung steht die Bedeutung des freien Spiels sowie eines sorgfältig und vielfältig ausgewähltenbSpielmaterials. Diese Rahmenbedingungen schaffen die Grundlage dafür, die Eigenaktivität und das Erleben von Selbstwirksamkeit bei Kindern nachhaltig zu fördern. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der selbstständigen Bewegungsentwicklung und der bewussten Gestaltung einer bewegungsfreundlichen Umgebung, die den individuellen Entwicklungsrhythmen der Kinder Rechnung trägt. Die Rolle der Kindertagespflegeperson wird dabei als die einer achtsamen Begleiterin verstanden: Sie beobachtet aufmerksam, vermittelt Sicherheit und unterstützt kindliche Entwicklungsprozesse respektvoll und zurückhaltend. Beziehungsvolle Pflege bildet eine zentrale Säule der Pikler-Pädagogik und wird als bewusste, dialogische Interaktion im pflegerischen Alltag thematisiert. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird veranschaulicht, wie die pädagogischen Grundprinzipien nach Emmi Pikler sinnvoll und alltagsnah in den Tagesablauf integriert werden können. Ziel der Fortbildung ist es, eine professionelle pädagogische Haltung zu stärken, die Autonomie, Bindung und Vertrauen gleichermaßen in den Blick nimmt und fördert.
Die Maßnahme umfasst 220 Unterrichtsstunden sowie 50 Stunden betriebliche Erprobung und ist durch die fachkundige Stelle CERTQUA zertifiziert. Die Aufgabe einer Schulbegleitung ist es, Schüler*innen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen den Besuch einer Regelschule zu ermöglichen. Ein/e Schulbegleiter*in ist in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg für ein Kind zuständig und begleitet dieses sowohl im Unterricht als auch in den Pausen. Schulbegleitungen sollten mit einer großen Vielfalt an Methoden und Instrumenten vertraut sein, um schnell auf spezifische Situationen reagieren zu können und dem Kind somit eine Unterstützung zu bieten. Die Arbeit der Schulbegleitung ist mit vielen Bereichen verknüpft. Eine enge Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Schule und Eltern ist ebenso Voraussetzung wie eine gute Kooperation zu außerschulischen Partnern. Mit dieser Qualifizierung werden Sie auf diese Tätigkeit vorbereitet. Zielgruppe: Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die sich auf eine Tätigkeit als Schulbeglei-ter*in vorbereiten möchten oder bereits in diesem Feld tätig sind und ihr Praxiswissen im Rahmen dieser Weiterbildung noch vertiefen möchten. Pädagogische, medizinische oder pflegerische Vorkenntnisse sind wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Maßnahmeinhalte: ·Grundlegende Definitionen und Rechtliches ·Allg. Basiskenntnisse zur Entwicklungdes Kindes/Jugendlichen ·Grundlagen der Kommunikation ·Körperliche und motorische Entwicklung und Beeinträchtigungen ·Emotional-soziale Entwicklung und Beeinträchtigungen ·Seelische Beeinträchtigungen ·Das Umfeld Schule ·Arbeitsrechtliche Grundlage ·Deeskaliationstraining
Pflegebedürftige Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen haben in der Regel einen erheblichen allgemeinen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf. Die Betreuungskräfte sollen die Betroffenen in ihrem Alltag betreuen, unterstützen und aktivieren. Hierzu werden Maßnahmen vermittelt, die das Wohlbefinden, den physischen Zustand oder die psychische Stimmung der betreuten Menschen positiv beeinflussen können. Die Inhalte des Lehrgangs sind gemäß den Vorgaben der Richtlinie des GKV-Spitzenverbandes der Pflegekassen. Der Lehrgang findet montags und mittwochs von 18:30 – 20:45 Uhr, sowie an einigen Samstagen von 09:00 - 14:45 Uhr statt. Ausführliches Infomaterial kann angefordert werden.
Wenn Ihre Basisschulung zur Prävention von sexualisierter Gewalt fünf Jahre zurückliegt, möchten wir Sie herzlich zu dieser Auffrischungsschulung einladen. Inhalt Digitale Medien sind selbstverständlicher Teil des Alltags – auch sexualisierte Grenzverletzungen und Gewalt können dort stattfinden. In dieser Auffrischung geht es um Formen wie Cybergrooming, Sextortion und den Umgang mit intimen Bildern. Gemeinsam erarbeiten wir praxisnahe Orientierungen und Handlungsmöglichkeiten für den beruflichen Kontext – die aber auch helfen können, Risiken im privaten Umfeld besser wahrzunehmen und angemessen zu begleiten. Zudem frischen wir zentrale Inhalte der Prävention auf. Teilnahmebescheinigung Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie nur eine Bescheinigung erhalten, wenn Sie die gesamte Zeit an der Schulung teilgenommen haben. Weitere Informationen Stabsabteilung Prävention, Intervention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Hildesheim, praevention@bistum-hildesheim.de, 05121-307 171 Hinweis Sie erhalten von uns ca. eine Woche vor der Schulung eine Erinnerung per E-Mail. Sollte die Schulung nicht stattfinden, werden Sie rechtzeitig von uns benachrichtigt. Wenn Sie Fragen zum Datenschutz haben, insbesondere zu Ihren Rechten, finden Sie Antworten unter diesem Link https://www.praevention.bistum-hildesheim.de/datenschutz-1/
Sie begegnen Familien, die im oft herausfordernden Alltag nach Orientierung, Entlastung und neuen Wegen im Miteinander suchen? Sie möchten Eltern darin unterstützen, liebevoll, klar und gelassen zu erziehen auch wenn es mal turbulent wird? - Dann ist Kess erziehen genau das richtige Handwerkszeug für Sie. Kess erziehen steht für konstruktiv, ermutigend, sozial und situationsorientiert. Das Programm hilft Familien, aus ständigen Machtkämpfen auszusteigen, wieder mehr Verbindung aufzubauen und den Familienalltag mit mehr Leichtigkeit und gegenseitigem Respekt zu gestalten. Eltern gewinnen Sicherheit, finden neue Handlungsspielräume und erleben ihre Kinder wieder als kompetente Gegenüber. Kinder erfahren Orientierung, Beziehung und Ermutigung eine tragfähige Basis fürs Aufwachsen. Als Kess-Trainerin werden sie befähigt, Elternkurse geben - auf Honorarbasis oder im Rahmen ihrer pädagogischen Tätigkeit. Zwei Ausbildungskurse bieten wir Ihnen hier im Norden in nächster Zukunft an: Der Kurs Weniger Stress mehr Freude umfasst drei 2-3- tägige Ausbildungsblöcke. Der Kurs Staunen. Fragen. Gott entdecken richtet sich an religionspädagogische Fachkräfte und kann im Rahmen einer Fortbildung von 1,5 Tagen erworben werden. Die erfolgreiche Teilnahme an der jeweiligen Kursreihe wird mit einem Zertifikat bescheinigt, das zur Durchführung des Elternkurses berechtigt. Weitere Erläuterungen zu Inhalten, Voraussetzungen, Terminen und auch mögliche anschließende Kurstätigkeiten erhalten Sie an einem Informationsabend und auch gerne in einem persönlichen Gespräch.
Digitales Erbe – einfach und praxisnah erklärt Was passiert mit den Fotos auf dem Smartphone, wer hat Zugriff auf E-Mails oder das Onlinebanking, auf welchen Websiten muss ggf. der Kontakt gelöscht werden? Das Digitale Erbe betrifft uns alle und mit der zunehmenden Digitalisierung jeden Tag mehr. Das Wesentliche lässt sich einfacher klären und vorbereiten, als viele denken. Dafür müssen Sie weder IT-Techniker noch Jurist sein. In diesem Vortrag erhalten Sie einen verständlichen, praxisnahen Überblick darüber, was rund um das digitale Erbe wichtig ist. Schritt für Schritt wird gemeinsam erarbeitet und für den Laien einfach erklärt, welche Dinge Sie schon zu Lebzeiten regeln können, damit Angehörige im Ernstfall entlastet sind. Neben den Inhalten steht auch der persönliche Austausch im Mittelpunkt: Es gibt Raum für Fragen, Gespräche und Erfahrungen. Ein Angebot für alle, die vorsorgen möchten – ruhig, verständlich und mit einem guten Gefühl. Sabine Jostmeier ist selbstständige Rednerin für freie Zeremonien sowie Trainerin für Themen rund um die Vorsorge für den Todesfall, Gestaltung von Abschiedszeremonien und Trauerkultur in Deutschland. Zusätzlich verfügt sie über Erfahrungen als zertifizierte betriebliche Trauerbegleiterin.
Eine gute und positive Beziehung zwischen Pflegepersonen und Pflegebedürftigen trägt zum Wohlbefinden aller bei. Dies Seminar thematisiert die verschiedenen Bereiche, in denen problematisches Verhalten von pflegenden ebenso wie von pflegebedürftigen Personen eine Rolle spielt. Es geht um Formen der Gewalt, z. B. körperliche Gewalt, psychische Gewalt, freiheitsentziehende Maßnahmen, Vernachlässigung, aber u. a. auch um sexualisierte Gewalt. Wir ergründen Ursachen für Gewalt gegen Pflegebedürftige und Pflegekräfte und erörtern Maßnahmen, um Gewalt akut und präventiv zu verhindern. Diese Seminare richten sich grundsätzlich an alle, die mit Pflege und Betreuung, sowohl im privaten Bereich wie auch beruflich, zu tun haben. Für Pflegepersonal und Betreuungshelfer*innen für Demenzkranke gem. Richtlinien nach §§ 43 b, 53 b SGB XI sind diese Angebote ebenfalls geeignet.
Digitale Medien sind längst Teil des Alltags von Grundschulkindern - sowohl zu Hause als auch in der Schule. Sie eröffnen vielfältige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten, bergen aber auch Risiken und stellen pädagogische Fachkräfte vor neue Herausforderungen. Bei diesem Studientag steht die Frage im Fokus, wie Kinder im digitalen Raum altersgerecht begleitet und in ihrer Medienkompetenz gestärkt werden können. Es wird grundlegendes Wissen über Chancen und Risken vermittelt, die Handlungssicherheit im pädagogischen Alltag gestärkt und Raum für Austausch und Reflexion geboten. Ziel ist es, Pädagogischen Fachkräften Orientierung zu geben und sie dabei zu unterstützen, Kinder zu einem bewussten, verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit digitalen Medien anzuleiten. Hinweis: Im Rahmen des Workshops werden beispielhaft Inhalte aus der digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen thematisiert. Dabei kann es zu inhaltlichen Bezügen zu Themen wie (sexualisierter) Gewalt, Suizid und Mobbing kommen. Diese Themen werden sensibel und sachlich behandelt. Eine aktive Beteiligung ist jederzeit freiwillig.
Praxisreflexion für Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen Das Arbeitsfeld der Kindertagesstätte ist geprägt durch den Kontakt zu vielen unterschiedlichen Menschen. Da prallen die jeweiligen Erwartungen und Interessen oft geballt aufeinander. Die Leiterin muss ihr eigenes Selbstverständnis in Einklang mit den Anforderungen von außen bringen. Dafür ist die Praxisreflexion eine geeignete Methode. In der Gruppe können Erfahrungen ausgetauscht und Probleme geklärt werden. Die aktuellen Themen der Teilnehmerinnen werden aufgegriffen. Dabei werden folgende Fragen berücksichtigt: - Wie gestalte ich meine Rolle? - Was ist meine Zuständigkeit und mein Aufgabenfeld? - Wie wird unser Konzept weiterentwickelt? - Wie kann ich die Mitarbeiterinnen motivierend und angemessen führen? - Wie kann ich die Kooperation mit dem Träger und der Kirchengemeinde stärken? - Was kann ich zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Eltern beitragen? - die restlichen 4 Termine werden im Kurs abgesprochen - Eine kostenfreie Abmeldung ist bis zu 14 Tage vor Kursbeginn möglich. Ca. 14 Tage vor Kursbeginn erhalten die Teilnehmer noch ein Informationsschreiben, sowie die Rechnung für die Einrichtung.
Inhalt Wir wollen in unserem Bistum eine Kultur der Achtsamkeit leben. Diese Basisschulung wird Ihnen vermitteln, was wir darunter verstehen und wie wir diese Kultur in unseren unterschiedlichen Arbeitsfeldern verwirklichen wollen. Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem alle Themen offen angesprochen werden können, genau hinzuschauen und alles dafür zu tun, dass Gewalt keinen Platz hat. Arbeit mit Menschen ist immer auch Beziehungsarbeit. Ob mit Vorgesetzten, Kolleg:innen oder als Bezugsperson für Menschen, die besonders schutz- oder hilfebedürftig sind und für Minderjährige. Möglicherweise werden Ihnen Ängste und Nöte anvertraut. Unsere Schulungen sollen dazu beitragen, dass Sie in solchen Fällen für sich selbst Handlungssicherheit erlangen. Sie werden darüber hinaus dafür sensibilisiert, Anzeichen sexualisierter Gewalt zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren. Als Kirche wollen wir ein Lern- und Lebensraum sein, der Menschen zu Selbstbestimmung und Selbstschutz ermutigt und klar „Ja“ oder „Nein“ sagen lässt. Prävention sexualisierter Gewalt soll zum Grundprinzip unseres professionellen Handelns werden. Teilnahmebescheinigung Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie nur eine Bescheinigung erhalten, wenn Sie die gesamte Zeit an der Schulung teilgenommen haben. Weitere Informationen Stabsabteilung Prävention, Intervention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Hildesheim, praevention@bistum-hildesheim.de, 05121-307 171 Hinweis Sie erhalten von uns ca. eine Woche vor der Schulung eine Erinnerung per E-Mail. Sollte die Schulung nicht stattfinden, werden Sie rechtzeitig von uns benachrichtigt. Wenn Sie Fragen zum Datenschutz haben, insbesondere zu Ihren Rechten, finden Sie Antworten unter diesem Link https://www.praevention.bistum-hildesheim.de/datenschutz-1/
Kinder begegnen Sterben, Tod und Trauer häufig im Verborgenen – und bleiben mit ihren Fragen oft allein. Erwachsene sind dabei nicht selten unsicher, wie sie angemessen reagieren können. Der Vertiefungstag zeigt Wege, Kinder sensibel einzubeziehen und sie in belastenden Situationen zu begleiten. Inhalt Während der Begleitung von sterbenden Menschen und ihren Angehörigen, aber auch in der Trauerbegleitung Hinterbliebener erleben wir, dass Eltern und Angehörige häufig versuchen, ihre Kinder vor diesem einschneidenden Thema zu schützen. Kinder werden aus Gesprächen ausgegrenzt und bleiben oft allein mit aufgeschnappten Gesprächsfetzen und ungeklärten Eindrücken zurück. Zurück bleiben Angst und Vorurteile. Erwachsene sind verunsichert, und die Fragen der Kinder scheinen oft zum falschen Zeitpunkt zu kommen. Das muss nicht so sein. Bevor wir uns den Fragen der Kinder stellen können, ist es wichtig, unsere eigenen Fragen zu klären: Was brauchen Kinder? Wie können wir sie begleiten? Wie können wir sie und ihr Umfeld stärken? In diesem Vertiefungstag lernen die Teilnehmenden Methoden und Möglichkeiten kennen, kommen in den Erfahrungsaustausch und entwickeln gemeinsam einen „Koffer“ voller Ideen für die Praxis. Zielgruppe Ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter sowie Interessierte Ziel Die Teilnehmenden gewinnen Sicherheit im Umgang mit trauernden Kindern, reflektieren ihre eigene Haltung und erweitern ihre Handlungsmöglichkeiten in der Begleitung. Methoden Fachliche ImpulseErfahrungsaustauschPraxisorientierte Methodenarbeit Termin 23.02.2027, 10:00–16:30 Uhr (mit Imbiss) Ort Hildesheim, Aula der KEB-Geschäftsstelle, Domhof 2 Leitung Marion Zwilling (Trauerbegleiterin, Referentin für Trauerthemen (Qualifizierende des BVT, DHPV und der DGP)) Ähnliche Kurse T_01 In der Trauer begleiten – Zertifikatskurs Ehrenamtliche Trauerbegleitung 07.11.2026 T_02 Rollenspiele in der Trauerbegleitung – Gesprächssituationen sicher gestalten und üben 10.10.2026 T_03 Methoden der Erwachsenenbildung in der Trauerbegleitung 14.11.2026
In Zusammenarbeit mit dem Caritas-Verein Altenoythe e. V. Immer wieder erleben wir in unserer Arbeit Situationen, die uns herausfordern… Beispiele sind Transfersituationen, das An- und Ausziehen, Widerstände bei Lern- und Arbeitsaufträgen, wenig Anstrengungsbereitschaft... Therese Niklaus Loosli zeigt uns konkrete Möglichkeiten auf, Marte Meo in gewöhnlichen und kurzen Interaktionen unseres Alltages bewusst zu nutzen und einfach ohne zusätzlichen Zeitaufwand anzuwenden. Wir entdecken, wie wir mit kleinsten Bausteinen der Kommunikation uns selbst und unsere Klienten:innen stärken, ihre individuellen Bedürfnisse wahrnehmen sowie vorhandene Ressourcen sehen und aktivieren können. So erreichen wir mehr Kooperation und Zufriedenheit. Das bild- und praxisorientierte Erlernen der Marte Meo Methode verbessert nicht nur die Arbeitszufriedenheit der Berufsleute sowie deren Kompetenzen im Umgang mit Belastungen, sondern auch die Lebensqualität von Pflegebedürftigen, Betreuten, Angehörigen… Zielgruppe: Alle Berufsgruppen und persönlich Interessierte. Anmeldungen: Stefanie Lönnecke stefanie.loennecke@caritas-altenoythe.de
Wer nicht möchte, dass die gesetzliche Erbfolge eintritt, sollte mit einem Testament seine Wünsche regeln. Oftmals gibt es gute Gründe, Teile seines Vermögens schon vor dem Tod zu übertragen. Inhalte des Vortrages sind: Gesetzliche Erbfolge, Erbvertrag und Testament sowie dessen Form, Inhalt, Wirkung: Auch das Pflichtteilsrecht und Erbschaftssteuer werden in den Blick genommen.
Mitentscheiden, mitgestalten, dazugehören: Partizipation beginnt dort, wo Kinder erleben, dass ihre Meinung zählt und sie ihren Alltag aktiv mitgestalten können. In dieser praxisorientierten Fortbildung geht es darum, Partizipation nicht als zusätzliches Projekt, sondern als Haltung und festen Bestandteil des pädagogischen Alltags zu verstehen. Gemeinsam schauen wir darauf, wo Kinder bereits beteiligt werden, wo Erwachsene Entscheidungen treffen und wo echte Mitbestimmung möglich und sinnvoll ist. Anhand konkreter Situationen aus dem Kita-Alltag wird erarbeitet, wie Beteiligung auch bei Krippen- und Kitakindern gelingen kann. Im Mittelpunkt stehen: ·Was bedeutet echte Partizipation – und wo beginnt sie? ·Kinder beteiligen: Informieren – Mitentscheiden – Selbstbestimmen ·Entscheidungsspielräume im Kita-Alltag entdecken ·Beteiligung auch für Krippen- und junge Kindergartenkinder ermöglichen ·Grenzen von Partizipation: Was müssen Erwachsene entscheiden? ·Kinderrechte als Grundlage pädagogischen Handelns ·Beteiligung als wichtiger Baustein für Selbstwirksamkeit und Kinderschutz ·praktische Methoden und Ideen für den Alltag · Partizipation bedeutet nicht: „Kinder dürfen alles.“ Sondern: „Kinder erleben, dass ihre Stimme zählt – und Erwachsene nehmen diese Verantwortung ernst.“ Referentin: Inge Hennekes, Erzieherin, Fachwirtin für Kindertagesstätten, Syst. Familientherapeutin (DGSF), Syst. Supervisorin und Coach (DGSF), InsoFa
Was macht eine gute Moderation aus und wie schaffe ich es, selbstbewusst und souverän durch Veranstaltungen und Diskussionen zu führen? In diesem Workshop erhalten Sie das Rüstzeug, um Meetings, Workshops und Präsentationen mit Professionalität zu leiten und erfahren, wie sie ihre Moderationsfähigkeiten auf das nächste Level bringen. Egal, ob Sie Führungskraft, Projektmanager:in, oder ... sind, dieser Workshop ist maßgeschneidert für alle, die Moderationsaufgaben übernehmen. In diesem Workshop lernen Sie: • Strukturierung und Zeitmanagement: Wie Sie eine Veranstaltung oder Diskussion strukturieren und den Zeitplan souverän einhalten. • Moderationstechniken: Einsatz verschiedener Techniken, um die Teilnehmenden zu aktivieren, die Diskussion zu fördern und ein interaktives Erlebnis zu schaffen. • Umgang mit schwierigen Situationen: Souveränes und lösungsorientiertes Agieren bei provokanten Teilnehmenden oder unerwarteten Herausforderungen. • Moderations-Vorbereitung: Wie Sie sich auf die Moderation gut vorbereiten können. Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung ist für Angestellte des Bistums Hildesheim. Die Kosten für den Kurs, die Verpflegung und Übernachtung trägt die Personalentwicklung des Bistums. Bitte geben Sie deshalb bei Ihrer Anmeldung Ihre Funktion bzw. Tätigkeit und Ihren Einsatzort an. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie, dass Ihre Führungskraft mit Ihrer Teilnahme einverstanden ist. Das Seminar findet im Lüchtenhof statt. Wenn Sie eine laktosefreie oder glutenfreie Verpflegung wünschen können Sie uns dazu einen Hinweis im Feld "Bemerkung" hinterlassen.
Die Künstliche Intelligenz (KI) oder auch AI (artificial intelligence) hat in den letzten 12 Jahren eine umfassende Bedeutung für unser Leben und Arbeiten bekommen. Sie verspricht unser Handeln und Denken in Alltag und Beruf effektiver, zeitsparender und die Ergebnisse faktenreich oder auch kreativer zu machen. Ob Texte, Bilder, Vorträge oder auch Filmsequenzen - für den beruflichen oder privaten Einsatz, ob Grundlagenrecherchen oder Entwürfe für Meinungsbildung oder Angebote der Einsatz von KI wird zunehmend als vorteilhafter Alleskönner wahrgenommen. Beim Einsatz von KI gilt es jedoch einiges zu beachten denn wenn wir KI generierte Ergebnisse nutzen, müssen wir diese auch verantworten. Deshalb gibt die KI-Verordnung der Europäischen Union seit 2025 eine Schulungspflicht für alle vor, die KI in welcher Form auch immer, im beruflichen Einsatz nutzen. Das Seminar gibt einen vertieften Einblick in den Kontext von KI-Anwendungen und regt zur bewussten Positionierung für den beruflichen Einsatz in der Praxis an. Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden, die KI nutzen
Umfang: 120 Unterrichtsstunden, 30 Unterrichtsstunden Hospitation oder Praktikum und 20 Unterrichtsstunden Eigenstudium Für Frauen und Männer zur Eingliederung in das Berufsleben nach einer Familienphase. Diese Qualifizierungsmaßnahme richtet sich an Personen, die schon immer gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten wollten, egal, ob sie aus einem pädagogischen Arbeitsfeld kommen oder sich neu orientieren möchten. Der Kurs qualifiziert für unterschiedliche pädagogische Arbeitsfelder. Themenschwerpunkte: - Pädagogische und psychologische Grundlagen - Angewandte Methodik und Didaktik - Gesundheit, Ernährung, Einführung in die Erste Hilfe am Kind - Das Spiel als pädagogisches Element - Umgang mit Medien - Einführung in die EDV - Kennenlernen unterschiedlicher pädagogischer Konzepte und entsprechender Einrichtungen - Praktikum und Projekt - Beruflicher Wiedereinstieg - Deeskalationstraining
Der Garten ist ein ganz besonderer Ort. Anbau, Pflegen und Ernten von Pflanzen und die Nutzung bzw. Weiterverarbeitung sind den meisten älteren Menschen vertraut und mit vielen Erinnerungen verbunden. Das Thema „Quer durch den Garten“ bietet vielfältige Übungen für ein altersgerechtes Ganzheitliches Gedächtnistraining mit dem Ziel, das Langzeitgedächtnis zu aktivieren, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten, die Orientierung zu fördern und die Kommunikationsfähigkeit zu stärken. Diese Seminare richten sich grundsätzlich an alle, die mit Pflege und Betreuung, sowohl im privaten Bereich wie auch beruflich, zu tun haben. Für Pflegepersonal und Betreuungshelfer*innen für Demenzkranke gem. Richtlinien nach §§ 43 b, 53 b SGB XI sind diese Angebote ebenfalls geeignet.
Kinder depressiv erkrankter Eltern erleben Bezugspersonen, die ihnen nicht immer den Halt und die Unterstützung geben können, die sie in ihrer Entwicklung benötigen. Dadurch verunsichert und irritiert zeigen diese Kinder unterschiedliches Verhalten (z.B. Rückzug, Wutausbrüche). Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sind mit dem veränderten und teilweise auch herausfordernden Verhalten der Eltern und Kinder konfrontiert. Oftmals wünschen sie sich, Eltern und Kinder besser unterstützen zu können. In dieser Fortbildung werden Ideen und Anregungen gegeben, wie eine Kooperation mit den Eltern gelingen kann und wie die Kinder in Kindertageseinrichtungen unterstützt und gestärkt werden können. Weiterhin wird Wissen über depressive Störungen vermittelt und ihr Einfluss auf das Erziehungs- und Bindungsverhalten der Eltern erklärt. In Kooperation mit: Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. - Fachbereich Tageseinrichtungen für Kinder
In der Maßnahme werden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine qualifizierte Mitwirkung in der Betreuung, Versorgung und Pflege gesunder und kranker älterer Menschen vermittelt. Sie befähigt dazu, insbesondere pflegerische und soziale Aufgaben unter Anleitung einer Pflegekraft wahrzunehmen. Die Maßnahme umfasst 340 Unterrichtsstunden sowie 120 Stunden Praktikum. Gemäß §81 SGB III wird die Maßnahme über das Jobcenter oder die Agentur für Arbeit durch Ausstellung eines Bildungsgutscheines gefördert.
Wenn Ihre Basisschulung zur Prävention von sexualisierter Gewalt fünf Jahre zurückliegt, möchten wir Sie herzlich zu dieser Auffrischungsschulung einladen. Inhalt Diese Auffrischungsschulung richtet sich konkret an alle Frauen, intergeschlechtliche, nicht-binäre, transgeschlechtliche und agender Personen. Neben der Wiederholung grundlegender Inhalte der Prävention sexualisierter Gewalt aus der Basisschulung werden Neuerungen in der Präventionsarbeit vermittelt. Mit dieser Schulung soll ein ergänzender Reflexionsraum geschaffen werden. Gerade in der Präventionsarbeit können Fragen zu Rollenbildern, Nähe und Distanz, Verantwortungsübernahme, kollegialem Einschreiten und auch zu Unsicherheiten im beruflichen Alltag in einer FINTA-Gruppe möglicherweise noch einmal anders und offener bearbeitet werden. Außerdem werden grundlegende Inhalte der Prävention sexualisierter Gewalt aus der Basisschulung aufgefrischt und Neuerungen in der Präventionsarbeit vermittelt. Teilnahmebescheinigung Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie nur eine Bescheinigung erhalten, wenn Sie die gesamte Zeit an der Schulung teilgenommen haben. Weitere Informationen Stabsabteilung Prävention, Intervention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Hildesheim, praevention@bistum-hildesheim.de, 05121-307 171 Hinweis Sie erhalten von uns ca. eine Woche vor der Schulung eine Erinnerung per E-Mail. Sollte die Schulung nicht stattfinden, werden Sie rechtzeitig von uns benachrichtigt. Wenn Sie Fragen zum Datenschutz haben, insbesondere zu Ihren Rechten, finden Sie Antworten unter diesem Link https://www.praevention.bistum-hildesheim.de/datenschutz-1/
Dieses Aufbauseminar für Palliativfachkräfte befasst sich mit der palliativen Situation, in der sich Patienten für einen „Freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken“ entscheiden oder ein „Assistierter Suizid“ gewünscht wird: ·Was sind dann unsere Aufgaben? ·Wie begleiten wir ihn und wo sind unsere Grenzen? Es werden die Begrifflichkeiten geklärt, wir arbeiten an echten Fallbeispielen aus der Praxis und sprechen über rechtliche und ethische Aspekte in diesem Kontext. Wer möchte, soll die Möglichkeit bekommen über selbst erlebte Fälle zu sprechen. In der Seminargebühr ist keine Verpflegung enthalten, es wird lediglich Kaffee und Tee bzw. Wasser gereicht. Zielgruppe: Palliativfachkräfte
Umfang: 60 Unterrichtsstunden, 20 Unterrichtsstunden Hospitation und 10 Unterrichtstunden Eigenstudium Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Zertifikatskurs „Fit for Kid“, Grundkurs für „Pädagogische Mitarbeiter:innen“. Der Inklusionsansatz in Schulen und Kitas verfolgt den Gedanken, dass Kinder mit besonderen Bedürfnissen in das bestehende System eingegliedert werden, um das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung zu ermöglichen. Die Inklusionshelfer*innen ermöglichen die Umsetzung dieses Vorhabens. Sie unterstützen bei pflegerischen Aufgaben sowie bei der individuellen Begleitung. Inhalte der Fortbildung: - Einführung in die Entwicklungsbereiche der Schüler:innen - Bedürfnisse wahrnehmen und erkennen - Empathieübungen - Fallbeispiele zu Auffälligkeiten in den verschiedenen Bereichen - Informationsgewinnung (Lebenskontext des Schülers) - Begleitung und Angebotsgestaltung in der unterrichtsfreien Zeit - Individuelle Unterstützung - Körperpflege und Begleitung - Sensorische Integration
„Du machst das jetzt, weil ich es sage!“ Adultismus beschreibt genau dieses Machtgefälle zwischen Erwachsenen und Kindern. Jeder Mensch ist in seinem Leben schon mal mit Adultismus in Berührung gekommen. Auch unser pädagogischer Alltag ist durch ungleiche Machtverhältnisse geprägt und manchmal fällt es uns Fachkräften schwer, diese angelernten Verhaltensmuster wieder abzulegen und (sprach-) sensibel mit unseren Kindern umzugehen. In diesem Seminar lernen Sie: - was Adultismus ist und welche Formen von Adultismus es gibt - welche Auswirkungen Adultismus haben, kann - wie sie ihr eigenes (Sprech-)Verhalten reflektieren können - welche alternativen Sprech- und Handlungsweisen es gibt für einen sensibleren Umgang mit der eigenen Macht Dieses Seminar kann sowohl einzeln als auch preisermäßigt in der Reihe von drei weiteren Seminaren mit dem Titel „Bedürfnisorientiert Handeln“ gebucht werden. Bei der Buchung von zwei Terminen gewähren wir 10 % Ermäßigung. Weitere Themen: ·Auf Augenhöhe – Einführung in das Thema Kinder bedürfnisorientiert begleiten M21001 / 2027-1 ·Folge dem Kind, wenn du möchtest, dass es dir folgt - Grenzverletzungen überwinden (27.04.27) M21003 / 2027-1 ·Bedürfnisse im Blick - Verhalten (eines Kindes) verstehen, Veränderungen anstoßen (29.06.27) M21004 / 2027-1 In Kooperation mit: Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. - Fachbereich Tageseinrichtungen für Kinder
Inhouse- Fortbildung Frühkindliche Traumata können aus verschiedensten Situationen entstehen: Missbrauch, Gewalt und Vernachlässigung, Unfälle, schwere Krankheiten und Fluchthintergrund sind nur einige mögliche Auslöser. Kinder, die traumatisierende Erfahrungen gemacht haben, zeigen oft Verhaltensweisen, die für Außenstehende schwer einzuordnen sind: Erstarren, (heftige) Wutausbrüche, selbstverletzendes Verhalten wie mit dem Kopf gegen eine Wand zu schlagen oder sich selbst zu beißen.
Gärtnern bietet Betreuungskräften zahlreiche Möglichkeiten, Menschen in Langzeiteinrichtungen und Tageseinrichtungen aktiv, ressourcenorientiert und mit allen Sinnen zu begleiten. Das Säen, Pflanzen, Pflegen und Ernten weckt Erinnerungen, regt Gespräche an, fördert die Motorik und schafft Erfolgserlebnisse. Gleichzeitig stärkt das gemeinsame Arbeiten in der Natur das Gemeinschaftsgefühl und bringt Abwechslung in den Betreuungsalltag. Dieses praxisorientierte Tagesseminar vermittelt Betreuungskräften Ideen und Methoden, wie gärtnerische Aktivitäten mit wenig Aufwand geplant und durchgeführt werden können. Dabei stehen die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der betreuten Menschen im Mittelpunkt. Auch Einrichtungen mit begrenzten Außenflächen oder ohne eigenen Garten erhalten Anregungen für attraktive Garten- und Pflanzangebote.
„Kann ich Sie kurz sprechen?“ – „Ich hätte da mal kurz eine Frage“ So beginnen oft Gespräche, für die es eigentlich mehr Zeit oder einen anderen Rahmen gebraucht hätte – und dann ist man mittendrin in schwierigen oder konfliktären Themen oder man hat die Zahlen oder Fakten nicht vor Augen und kommt ins Stottern... Das Gespräch entgleitet einem und hinterher ärgert man sich, dass man nicht rechtzeitig interveniert hat. Wie können Sie in kurzer Zeit ein Gespräch führen, das sowohl Sie als auch Ihr Gegenüber zufrieden stellt? In diesem Workshop geht es um gelingende Kommunikation. Schaffen Sie sich ein Gesprächsraster, das leicht zu verinnerlichen ist, üben Sie Fragetechniken und werden Sie sicherer in der Formulierung wertschätzender Abgrenzung. Durch die Übung von spontanen Reaktionen auf Anfragen und Bemerkungen können Sie flexible Antworten und Handlungsmöglichkeiten kennenlernen und nutzen. Inhalte: • Chancen und Grenzen von Tür und Angelgesprächen • Leitfaden für Kurzgespräche • Hilfreiche Gesprächstechniken • lösungsorientierte Fragetechnik • Schnell verstehen und verstanden werden • eigentliche Anliegen erfahren und bearbeiten • SMART formulieren • Ideen zur Entschleunigung • Möglichkeiten der Abgrenzung Methodik: • Kurze theoretische Inputs • Einzel- und Gruppenübungen • Praxisübungen • Aktivierungsübungen Ziele: • Sicherheit gewinnen in spontanen Gesprächssituationen • Ziel- und Lösungsorientierte (Kurz)-Gesprächsführung kennen • Reaktionsideen auf spontane Anfragen entwickeln • Einfaches Gesprächsraster kennen und anwenden • Wertschätzende Abgrenzung üben Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung ist für Angestellte des Bistums Hildesheim. Die Kosten für den Kurs, die Verpflegung und Übernachtung trägt die Personalentwicklung des Bistums. Bitte geben Sie deshalb bei Ihrer Anmeldung Ihre Funktion bzw. Tätigkeit und Ihren Einsatzort an. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie, dass Ihre Führungskraft mit Ihrer Teilnahme einverstanden ist. Das Seminar findet im Lüchtenhof statt. Wenn Sie eine laktosefreie oder glutenfreie Verpflegung wünschen können Sie uns dazu einen Hinweis im Feld "Bemerkung" hinterlassen.
Inhalte: - Begrüßung - Anrede - Tischsitten - den richtigen Ton treffen - Do’s und Dont’s im Geschäftsleben - Verhaltensregeln bei Vorstellungsgesprächen - Umgang mit Vorgesetzten und Kolleg:innen - korrektes Auftreten - angemessene Kleidung - Flirtregeln - Wertschätzung - Smalltalk Im Jobknigge-Kurs lernen Sie, stilsicher und souverän aufzutreten. Dabei begleiten Sie viele praktische Übungen, die leicht im (Berufs-) Alltag einsetzbar sind.
Religiöse Feste und Praktiken sind ein wichtiger Teil des Lebens vieler Menschen und tragen erheblich zu ihrem Wohlbefinden bei. In diesem Seminar lernen Sie, wie verschiedene religiöse Rituale und Traditionen in den Pflegealltag integriert werden können, um die Lebensqualität der Pflegebedürftigen zu fördern. Wir ergründen die Bedeutung von Festen und Zeremonien aus unterschiedlichen Glaubensrichtungen und wie diese den Alltag der Bewohner bereichern können. Zudem diskutieren wir praktische Ansätze, um die Glaubenausübung der Pflegebedürftigen zu unterstützen. Nehmen Sie teil, um ein tieferes Verständnis für verschiedene religiöse Feste zu entwickeln und den Pflegealltag bereichernd zu gestalten! Inhalte: - Bedeutung von Ritualen für das Wohlbefinden - Rolle religiöser Feste im Leben - Überblick über religiöse Feste - Integration von Festen in den Pflegealltag Diese Seminare richten sich grundsätzlich an alle, die mit Pflege und Betreuung, sowohl im privaten Bereich wie auch beruflich, zu tun haben. Für Pflegepersonal und Betreuungshelfer*innen für Demenzkranke gem. Richtlinien nach §§ 43 b, 53 b SGB XI sind diese Angebote ebenfalls geeignet.
Mit Freude am Schreiben die eigene oder familiäre Lebensgeschichte entdecken In dieser Veranstaltung tauchen Sie schreibend in die eigene Lebensgeschichte (Autobiografie) oder die von Familienmitgliedern ein, können Erlebtes nachvollziehen und Gelerntes eventuell auch weitergeben. Es werden Gedichte, Kurzgeschichten und andere Beiträge verfasst. Eine Arbeit, die viel verändern kann, aber nichts ändern muss! Übungen, um an Vergessenes zu erinnern und kreativ mit Sprache umzugehen, holen sowohl Anfänger*innen als auch Fortgeschrittene ab – und sollen auch Spaß machen! Hinweis: Erfahrungen im Schreiben sind keine Voraussetzung. Auch jüngere Menschen sind herzlich eingeladen.